Hallo Ihr Lieben,
es folgt ein weiteres Pasta Rezept für euch und zwar eine Protein Pasta mit Kichererbsen und Linsen. Diese Kombination ist genau mein Ding, denn ich liebe sowohl Kichererbsen als auch Linsen sehr. Dass die Sosse aber auch meiner Familie, vor allem meinen Kindern so gut schmeckte, hat mich wirklich überrascht und daher teile ich das Rezept sehr gerne mit euch. Ich hoffe natürlich, dass ihr auch eure Lieben damit begeistern könnt, denn die Pasta ist vollgepackt mit gesunden Zutaten.
Kichererbsen funktionieren übrigens auch im Ofen wunderbar: In meinem Orzo-Gratin mit Halloumi und Sommergemüse landen sie zusammen mit den kleinen Nudeln in einer einzigen Form. Und wenn ihr etwas Proteinreiches fürs Meal Prep sucht, ist mein Hüttenkäse-Wrap ohne Mehl genau dafür gemacht.
Kichererbsen und Linsen
Kichererbsen sind ein super Protein-Lieferant, eine gute Magnesium-Quelle und beugen sogar Eisenmangel vor. Sie enthalten ausserdem Calcium und Phosphor und sind damit auch gut für unsere Knochen. Sie sind nicht nur sehr lecker, sondern auch sehr vielseitig einsetzbar; im Mixer etwa werden sie zusammen mit gekochten Edamame zu meinem cremigen Edamame-Hummus mit Tahini.
Linsen sind ebenso wie Kichererbsen vollgepackt mit Protein. Sie stärken Nerven und Gehirn durch ihren hohen Magnesium-Gehalt und versorgen unseren Körper mit wichtigen Ballaststoffe. Beide wollen dabei ganz unterschiedlich behandelt werden: Rote Linsen sind in gut 10 Minuten weich, Kichererbsen brauchen eine Nacht im Wasser. Alle Einweich- und Garzeiten für Hülsenfrüchte habe ich deshalb in einem eigenen Beitrag gesammelt.

In der Sosse findet ihr ausserdem Schalotten, die ich leicht karamellisiert habe und getrocknete Tomaten, die für den leckeren Geschmack sorgen, während dieselben Schalotten in meiner Sommersuppe aus Tomaten und Aprikosen nur kurz angedünstet und danach mit frischem Basilikum glatt püriert werden. Die Sosse ist sehr schnell gekocht, denn ihr könnt natürlich vorgegarte Kichererbsen verwenden. Ausserdem passt sie nicht nur zu Nudeln, sondern auch zu Reis, Bulgur, Couscous oder Quinoa - you name it:-).

Besonders hat mich gefreut, das auch meine Kids die Pasta total gerne hatten, denn eine meiner Töchter mag Linsen und Kichererbsen eigentlich nicht so gerne. Aber mit der leckeren Tomatensauce fanden es beide richtig gut und meinten, das darf ich jetzt öfters kochen - alles klar! Ich bin immer auf der Suche nach Möglichkeiten ihnen Linsen, Kichererbsen und Bohnen schmackhaft zu machen, denn bei veganer Ernährung sind dies optimale Proteinquellen und so gesund.


So und jetzt seid ihr dran, probiert diese leckere Pasta unbedingt aus! Meine Portion habe ich sogar noch mit Linsen-Spaghetti gemacht, also noch mehr Proteine - der Rest der Familie mag diese aber gar nicht (und ehrlich gesagt, mein Favorit sind sie auch nicht). Falls sie euch trotzdem interessieren: Was in Proteinnudeln wirklich drinsteckt und wie sie gelingen, ohne zu zerfallen, habe ich inzwischen aufgeschrieben. Wenn ich mehr Zeit habe, mache ich die Nudeln gleich selbst, meine veganen Spätzle und Knöpfli sind dafür unser Familienrezept.
Pasta geht bei uns immer, und inzwischen ist einiges zusammengekommen: Alle Pasta-Rezepte vom Blog findet ihr gesammelt an einem Ort. Wenn ihr es cremig und aus dem Ofen mögt, schaut euch meine vegane Feta-Pasta deluxe an.
Kichererbsen und Linsen sind der Grund, warum diese Pasta so sättigt: Hülsenfrüchte gehören zu den stärksten pflanzlichen Eiweissquellen. Welche das noch sind, zeige ich euch in meinem Guide zu den pflanzlichen Eiweissquellen. Und wenn ihr noch ein herzhaftes Familienessen mit viel Protein sucht, ist meine vegane Bolognese mit Tofu, Pilzen und Aubergine genau das Richtige.






