Hallo Ihr Lieben, wenn bei uns Freunde spontan auf der Terrasse landen, steht innerhalb von 20 Minuten dieser Edamame-Hummus auf dem Tisch. Gekochte Edamame-Bohnen und Kichererbsen wandern zusammen mit Tahini, viel frischem Limettensaft, Olivenöl und einem Schuss geröstetem Sesamöl in den Mixer und werden dort richtig cremig. Herausgekommen ist ein zartgrüner, samtiger Dip, der nussig, frisch und angenehm herzhaft schmeckt und ganz nebenbei rund 12 g Protein pro Portion mitbringt.

Das Geheimnis liegt weniger in den Zutaten als in der Konsistenz. Die gefrorenen Edamame kochen nur 5 Minuten in Salzwasser und werden danach sofort kalt abgeschreckt, damit sie zart bleiben. Bei den Kichererbsen reibe ich die feinen Häutchen zwischen den Fingern ab, und beim Mixen gebe ich das Wasser eiskalt und esslöffelweise dazu, während der Mixer 2 bis 3 Minuten am Stück läuft. Genau das macht aus einer körnigen Paste einen samtigen Hummus, der vom Löffel fliesst.

Angerichtet wird er so, wie ich ihn am liebsten mag: in einer Schüssel mit einer Mulde aus dem Löffelrücken, etwas Olivenöl darin, dazu schwarzer Sesam, feine Frühlingszwiebelringe, ein paar Microgreens und zerbröseltes Nori. Das Nori ist der Grund, warum dieser Hummus nicht wie jeder andere schmeckt: es bringt eine leise Meeresnote, die zusammen mit dem gerösteten Sesamöl den ganzen Dip nach Asien schickt. Dazu Gurken-Sticks, Cracker und Nori-Chips, und das Apéro ist gerettet.


Ich hoffe, ihr probiert diesen Dip bald einmal aus. Wer Hummus in allen Varianten liebt, sollte unbedingt auch meinen Kürbis-Hummus mit geröstetem Gemüse testen, und wenn euch die Tahini-Note hier gefällt, wird euch mein frischer Gurken-Tahini-Dip genauso schmecken. Für ein richtig schönes Apéro-Brett stelle ich am liebsten noch meine Mediterrane Guacamole daneben, denn zwei Dips nebeneinander sehen nicht nur hübsch aus, sie machen aus ein paar Gurkensticks ein kleines Fest.






