Hallo Ihr Lieben,
heute wird es bei uns proteinreich und trotzdem ganz leicht: ein Hüttenkäse-Wrap, der komplett ohne Mehl auskommt. Die Basis besteht nur aus Hüttenkäse, Eiern und ein paar Gewürzen, die im Ofen zu einer goldbraunen, glutenfreien Wrap-Schicht backen. Ich war selbst überrascht, wie gut das funktioniert – und wie satt so ein Wrap macht.

Der Trick ist, Hüttenkäse und Eier mit den Gewürzen fein zu pürieren, bis keine Stückchen mehr zu sehen sind, und die Masse dann gleichmässig aufs Blech zu streichen. Nach 20 bis 25 Minuten im Ofen kommt eine stabile, goldbraune Basis heraus, die sich rollen lässt wie ein klassischer Wrap – nur eben proteinreich und glutenfrei.

Beim Belag lasse ich mich von dem leiten, was gerade da ist: Hummus als Basis, gebratener Halloumi, Avocado, Tomaten, Gurke und viel frisches Grün, wobei die angeschnittene Gurke dank der Tuch-Methode aus meinem Sommer-Guide zum Gurken lagern länger knackig bleibt und auch als Rest noch auf dem Wrap landet. Zusammen mit Hüttenkäse, Eiern und Halloumi kommt eine Portion so auf rund 26 g Protein – damit ist der Wrap ein echtes Sattmacher-Mittagessen. Rein pflanzlich lässt sich dieselbe Marke genauso erreichen, es braucht dafür nur eine Hülsenfrucht oder ein Sojaprodukt in der Hauptrolle. Fünf Gerichte, die das zuverlässig schaffen, habe ich in einer eigenen Sammlung proteinreicher Hauptgerichte zusammengestellt.

Besonders praktisch: Den Wrap erst in Back- oder Sandwichpapier einwickeln und dann durchschneiden – so hält die bunte Spirale schön zusammen und lässt sich auch unterwegs essen, anders als meine Jackfruit Jalapeno Tacos mit gezupfter Jackfruit und Jalapeño-Flocken, die ich erst am Schluss fülle, damit die Tortillas knusprig bleiben. Für Meal Prep backe ich gleich mehrere Böden vor und belege sie morgens frisch.




Wenn du gerne proteinreich und vegetarisch kochst, schau auch bei meiner Protein Pasta mit Kichererbsen und Linsen, dem Kürbis-Hummus mit geröstetem Gemüse und dem bunten Salat mit Süsskartoffel und Quinoa vorbei.






