Hallo Ihr Lieben, es gibt Abende, an denen ich keine Lust auf einen Hefeteig habe, aber sehr wohl auf etwas Dünnes, Knuspriges aus dem Ofen. Genau dafür gibt es diesen Spinat-Flammkuchen mit Crème fraîche und Mandeln. Der Teig braucht 4 Zutaten und eine halbe Stunde Ruhe, mehr nicht, und trotzdem steht am Ende etwas auf dem Tisch, das nach kleinem Restaurant aussieht.

Der Belag ist im Grunde eine einzige Schüssel: gehackter Baby-Spinat, Crème fraîche, geriebener Käse, Zwiebel, Knoblauch und ein paar getrocknete Tomaten, abgeschmeckt mit Zitrone und einer Prise Muskatnuss. Diese Kombination aus Spinat und Teig ist bei uns ein alter Klassiker, sie steckt auch in meinen würzigen Spinat-Schnecken aus dem Ofen, nur eben aufgerollt statt flach.
Wichtig ist nur, dass der Spinat wirklich trocken ist. Gewaschener, noch tropfender Spinat weicht den Boden von oben auf, und dann hilft auch der heisseste Ofen nichts mehr. Ich schleudere ihn deshalb wie Salat und tupfe ihn danach nochmals ab.

Die gehobelten Mandeln sehen aus wie Dekoration, sind aber der Grund, warum dieser Flammkuchen funktioniert. Sie werden im Ofen goldbraun und geben den Biss, den ein weicher Spinatbelag von sich aus nicht hat. Dieselbe Rolle übernimmt bei mir sonst geröstetes Brot, zum Beispiel zu meinen cremigen Feta-Gnocchi aus dem Ofen mit Spinat.

Aus 250 gr Mehl werden 2 Flammkuchen, und genau das nutze ich, wenn Gäste kommen: 2 Böden, 2 verschiedene Beläge, beide in Streifen geschnitten. Wer lieber mit Tomaten statt Spinat arbeitet, findet den passenden zweiten Boden in meiner veganen Tomaten-Wähe aus dem Ofen.


Ich hoffe, dieser Flammkuchen wird bei euch genauso schnell zum Standard wie bei uns, gerade an den Abenden, an denen es einfach gehen muss. Und wenn ihr denselben Spinat lieber in Nudeln füllt statt auf Teig zu verteilen, stehen meine veganen Cannelloni mit Spinat schon bereit.






