Hallo Ihr Lieben,
es gibt diese Salate, die man macht, weil noch etwas weg muss, und es gibt diesen hier, den ich mache, weil ich Lust darauf habe. Linsensalat mit Feta und Minze-Dressing steht bei uns den ganzen Sommer über auf dem Tisch: sättigend genug für ein Mittagessen, frisch genug für 30 Grad, und er hält sich in der Lunchbox besser als jeder Blattsalat allein.

Die Basis sind grüne Linsen, und die Sorte entscheidet über alles. Sie werden in 20 bis 25 Minuten weich, behalten aber ihre Form, während rote Linsen nach wenigen Minuten zu Püree zerfallen. Das ist auch der Unterschied zu meinem Nüsslisalat mit Apfel und Linsen, der im Herbst dieselbe Rolle übernimmt, nur mit Apfel statt Cranberries.
Die Rüebli reibe ich sehr fein, fast zu Fäden, damit sie sich im ganzen Salat verteilen statt nur obendrauf zu liegen. Linsen und Rüebli sind bei uns ohnehin ein altes Paar, das im Winter als wärmende Rüebli-Linsen Suppe auf dem Herd steht. Im August will davon aber niemand etwas wissen, also kommt genau dieselbe Kombination eben kalt in die Schüssel.

Das Dressing ist der eigentliche Star: sehr fein gehackte Minze, Olivenöl, Zitronensaft und ein Löffel Honig, mehr braucht es nicht. Die Süsse fängt die Säure ab, die Minze macht das Ganze sommerlich, und der salzige Feta bringt den Gegenpol, so wie in meinem veganen Wassermelone-Feta Salat.

Wenn ich für die Woche vorkoche, mache ich gleich die doppelte Portion und fülle sie in Gläser ab, Dressing zuunterst, Blattsalat zuoberst. Daneben steht dann meistens noch mein Couscous-Salat mit Aprikosen, damit die Lunchbox nicht langweilig wird.


Ich hoffe, dieser Salat wird bei euch genauso zum Sommer-Standard wie bei uns. Und wenn ihr die feine Reibe sowieso schon in der Hand habt, macht als Nächstes meinen cremigen Kohlrabi-Salat mit Apfel und Rüebli.






