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  • Blumenkohl-Bulgur-Salat mit gebratenem Halloumi in einer blauen Schüssel, dazu geröstete Blumenkohlröschen und Bulgur
  • Geröstete Blumenkohlröschen mit Bulgur, Sonnenblumenkernen und Halloumi-Streifen auf einem Holzbrett
  • Gebratener Halloumi auf Blumenkohl-Bulgur-Salat mit geröstetem grünem Spargel und Kresse
  • Angerichteter Blumenkohl-Bulgur-Salat mit goldbraunem Halloumi und Kresse auf einem Holztisch
  • Blumenkohl-Bulgur-Salat von oben mit Sonnenblumenkernen, Zitronen-Senf-Dressing und Halloumi
  • Nahaufnahme von goldbraunem Halloumi, geröstetem Blumenkohl und Sonnenblumenkernen mit Senfdressing

30. JULI 2026

Blumenkohl-Bulgur-Salat mit gebratenem Halloumi

Von Verena Frei

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: english

Zum Rezept
Vorbereitung
25 min
Backen / Kochen
25 min
Gesamt
50 min
Portionen
4 Portionen

Hallo Ihr Lieben, im Hochsommer will bei uns niemand lange am Herd stehen, aber ein Salat aus lauwarmen Blättern und ein bisschen Dressing reicht mir dann eben auch nicht. Genau dafür gibt es diesen Blumenkohl-Bulgur-Salat mit gebratenem Halloumi: ein ganzer Kopf Blumenkohl wandert mit Kreuzkümmel, Paprika und Knoblauchpulver aufs Blech und kommt goldbraun und an den Rändern knusprig wieder heraus. Dazu nussiger Bulgur, viel Grün, ein Zitronen-Senf-Dressing und obendrauf goldbraun gebratener Halloumi. 23 g Protein pro Portion, und trotzdem fühlt es sich nach Sommer an.

Geröstete Blumenkohlröschen mit Bulgur, Sonnenblumenkernen und Halloumi-Streifen auf einem Holzbrett

Der ganze Charakter des Salats entsteht im Ofen. Roher Blumenkohl ist mir im Salat zu brav, gerösteter Blumenkohl dagegen wird süsslich, nussig und bekommt diese dunklen, knusprigen Kanten, die man einzeln aus der Schüssel stibitzt. Wichtig sind kleine Röschen und genug Platz auf dem Blech, damit das Gemüse röstet und nicht dämpft. Bei 200 °C dauert das 20 bis 25 Minuten, und in genau dieser Zeit ist auch der Bulgur gar und wieder abgekühlt.

Warum Halloumi und Bulgur so gut zusammenpassen

Bulgur ist mild und nussig, er saugt das Dressing auf und macht aus einem Salat eine richtige Mahlzeit. Halloumi bringt das Salzige und den Biss dazu, den sonst niemand liefert. Er schmilzt nicht, sondern bräunt nur aussen, deshalb liegen die Streifen schnittfest und goldbraun obendrauf. Bei uns am Tisch wandern sie regelmässig zuerst vom Salat, noch bevor der erste Löffel in der Schüssel war.

Gebratener Halloumi auf Blumenkohl-Bulgur-Salat mit geröstetem grünem Spargel und Kresse

Aufs Blech kommt bei mir ausserdem ein Bund grüner Spargel, in 5 cm lange Stücke geschnitten. Der braucht genau gleich lang wie der Blumenkohl und bringt Farbe ins Spiel. Ausserhalb der Spargelsaison lasse ich ihn weg und nehme stattdessen 250 g grüne Bohnen, Broccolini oder kleine Brokkoliröschen, die bei gleicher Röstzeit aufs selbe Blech kommen. Der Salat funktioniert dadurch das ganze Jahr über, denn Blumenkohl gibt es ohnehin immer.

Angerichteter Blumenkohl-Bulgur-Salat mit goldbraunem Halloumi und Kresse auf einem Holztisch

Das Dressing ist schnell gerührt und trotzdem der heimliche Star: Zitronensaft für die Säure, Dijon-Senf für die Würze, Honig oder Ahornsirup für eine feine Süsse und Olivenöl, das alles zusammenhält. Zum Schluss noch Sonnenblumenkerne, die ich in der Pfanne ohne Fett kurz röste, bis sie duften. Warm serviert ist das ein Sommeressen für den Abend auf dem Balkon, kalt am nächsten Tag eine Lunchbox, um die man beneidet wird.

Blumenkohl-Bulgur-Salat von oben mit Sonnenblumenkernen, Zitronen-Senf-Dressing und HalloumiNahaufnahme von goldbraunem Halloumi, geröstetem Blumenkohl und Sonnenblumenkernen mit Senfdressing

Ich hoffe, ich konnte euch Lust auf einen Salat machen, der wirklich satt macht. Wenn ihr gerösteten Blumenkohl genauso gern mögt wie ich, probiert unbedingt meinen Caesar Salad mit Kichererbsen und knusprigem Blumenkohl, und für eine Variante ganz ohne Käse ist mein Buntes Ofengemüse mit Bulgur genau richtig. Wer nach diesem Rezept auf den Halloumi-Geschmack gekommen ist, sollte als Nächstes meine Gegrillten Zucchetti-Haloumi-Spiesse mit Pfirsich auf den Grill legen.

Eure Verena

TIPPS

Verenas Notizen

Ausserhalb der Spargelsaison lässt du den grünen Spargel einfach weg und nimmst stattdessen 250 g grüne Bohnen, Broccolini oder kleine Brokkoliröschen. Sie kommen bei gleicher Röstzeit zusammen mit dem Blumenkohl aufs Blech und werden genauso schön knusprig. Für eine vegane Variante nimmst du Ahornsirup statt Honig und ersetzt den Halloumi durch gebratenen Tofu oder veganen Grillkäse. Wenn du ihn ganz weglässt, streust du dafür ein paar Sonnenblumenkerne mehr darüber. Bulgur, Ofengemüse und Dressing halten sich getrennt 2 bis 3 Tage im Kühlschrank. Blattsalat, Halloumi und Sonnenblumenkerne kommen erst kurz vor dem Essen dazu. Tupfe die Halloumi-Streifen vor dem Braten trocken und wende sie erst, wenn sich von selbst eine goldbraune Kruste gebildet hat.

Blumenkohl-Bulgur-Salat mit gebratenem Halloumi in einer blauen Schüssel, dazu geröstete Blumenkohlröschen und Bulgur

Blumenkohl-Bulgur-Salat mit gebratenem Halloumi

Gerösteter Blumenkohl und grüner Spargel treffen auf nussigen Bulgur, knackigen Blattsalat und goldbraun gebratenen Halloumi, dazu ein Zitronen-Senf-Dressing – ein vegetarischer Sommersalat, der warm wie kalt schmeckt.

  • Gericht:Salat
  • Vorbereitungszeit:25 Minuten
  • Zubereitungszeit:25 Minuten
  • Portionen:4 Portionen
Vegetarisch

KOCHUTENSILIEN

  • Backblech
  • Backpapier
  • Grosse Schüssel
  • Pfanne

ZUTATEN

Für den Salat:

Für das Dressing:

ANLEITUNGEN

Gemüse rösten

  1. Den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
  2. Den Blumenkohl waschen, in kleine Röschen schneiden und auf das Backblech legen.
  3. Den grünen Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden, die Stangen in 5 cm lange Stücke schneiden und ebenfalls aufs Blech geben.
  4. In einer kleinen Schüssel 2 EL Olivenöl mit Kreuzkümmel, Paprikapulver, Knoblauchpulver, Salz und Pfeffer verrühren.
  5. Die Gewürzmischung über Blumenkohl und Spargel geben und alles gut vermengen, damit jedes Stück etwas abbekommt.
  6. Das Gemüse im vorgeheizten Ofen 20-25 Minuten rösten, bis es goldbraun und an den Rändern knusprig ist.

Bulgur und Salat vorbereiten

  1. Den Bulgur in der Zwischenzeit in Salzwasser nach Packungsanweisung garen, abgiessen und abkühlen lassen.
  2. Den gemischten grünen Salat waschen, trocken schleudern und in eine grosse Schüssel geben.
  3. Die Peperoni in kleine Stücke schneiden und dazugeben.
  4. Petersilie und Frühlingszwiebeln fein hacken und ebenfalls in die Schüssel geben.

Dressing und Halloumi

  1. Für das Dressing Zitronensaft, Dijon-Senf, Honig oder Ahornsirup und 3 EL Olivenöl in einer kleinen Schüssel glatt verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Den Halloumi in Streifen schneiden und trocken tupfen, sonst bräunt er nicht richtig.
  3. Die Streifen im restlichen Olivenöl bei mittlerer bis hoher Hitze pro Seite 2 bis 3 Minuten goldbraun braten, ohne sie zwischendurch zu bewegen.
  4. Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und beiseitestellen.

Salat anrichten

  1. Den abgekühlten Bulgur und das geröstete Gemüse zum Blattsalat in die grosse Schüssel geben und alles locker vermischen.
  2. Das Dressing darüber giessen und den Salat noch einmal gut durchmischen.
  3. Die gerösteten Sonnenblumenkerne darüberstreuen und den gebratenen Halloumi auf dem Salat verteilen.
  4. Den Salat sofort warm servieren oder abgekühlt geniessen.
Kalorien
585 kcal
Protein
23 g
GUT ZU WISSEN

Häufige Fragen

  • Beides funktioniert und beides schmeckt anders gut. Frisch aus dem Ofen ist der Salat ein warmer Sommersalat, bei dem das geröstete Gemüse und der Halloumi noch dampfen. Kalt oder handwarm wird er kompakter, das Dressing zieht durch und die Röstaromen kommen deutlicher heraus. Den Halloumi brätst du am besten immer erst kurz vor dem Servieren.

  • Ja, der Salat eignet sich gut zum Vorbereiten. Gedeckt hält er sich im Kühlschrank 2 bis 3 Tage, danach werden die Blätter weich. Am besten bewahrst du Blattsalat, geröstetes Gemüse mit Bulgur und Dressing getrennt auf und mischst erst kurz vor dem Essen. Halloumi und Sonnenblumenkerne kommen immer frisch gebraten beziehungsweise frisch geröstet obendrauf.

  • Couscous, Quinoa oder Hirse passen alle in dieses Rezept, du richtest dich einfach nach der jeweiligen Packungsanweisung. Quinoa und Hirse sind zusätzlich glutenfrei, Bulgur ist es nicht, denn er wird aus Weizen gemacht. Wenn du es sättigender magst, funktionieren auch gekochte Perlgraupen oder Reis. Wie ein Getreidesalat mit Couscous aussieht, siehst du in meinem Couscous-Salat mit Aprikosen.

  • Halloumi wird zäh, wenn er zu lange in der Pfanne liegt oder zu lange steht, bevor er auf den Teller kommt. Tupfe die Streifen vor dem Braten trocken, sonst dampfen sie statt zu bräunen. Brate sie dann bei mittlerer bis hoher Hitze pro Seite 2 bis 3 Minuten, ohne sie zu bewegen, bis sich eine goldbraune Kruste bildet, und serviere sie sofort. Warm ist Halloumi innen weich, kalt wird er wieder fest.

  • Grüner Spargel hat bei uns nur bis Ende Juni Saison, danach nimmst du einfach ein anderes grünes Gemüse. 250 g grüne Bohnen, Broccolini oder kleine Brokkoliröschen kommen bei gleicher Röstzeit zusammen mit dem Blumenkohl aufs Blech und werden genauso schön knusprig. Wichtig ist nur, dass die Stücke etwa gleich gross sind, damit alles gleichzeitig fertig wird.

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