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  • Schwarzer Reissalat mit Mango in einer blauen Schale, dazu rote Peperoni, Cashewkerne und frischer Koriander
  • Schwarzer Reissalat mit Mango von oben in einer blauen Schale mit goldenem Löffel, Cashewkernen und frischem Koriander
  • Schwarzer Reissalat mit Mango und Teriyaki-Tempeh in einer blauen Schale, serviert auf gestapelten Tellern
  • Nahaufnahme von schwarzem Reissalat mit Mangowürfeln, roter Peperoni, ganzen Cashewkernen und Korianderblättern
  • Vegetarischer schwarzer Reissalat mit Mango angerichtet in einer blauen Schale auf dunklem Stein

23. JULI 2026

Schwarzer Reissalat mit Mango und Tempeh

Von Verena Frei

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: english

Zum Rezept
Vorbereitung
25 min
Backen / Kochen
40 min
Gesamt
65 min
Portionen
6 Portionen

Hallo Ihr Lieben, wenn im Sommer alles nach frisch, farbig und trotzdem sättigend rufen soll, dann kommt bei uns dieser schwarze Reissalat mit Mango auf den Tisch. Schwarzer Reis – ihr findet ihn auch als Venere-Reis oder "verbotenen Reis" – ist mein heimlicher Liebling: Er schmeckt nussig, bleibt schön bissfest und dieses tiefe Violett-Schwarz neben den orangen Mangowürfeln sieht einfach umwerfend aus. Da schaut am Tisch wirklich jeder zweimal hin.

Schwarzer Reissalat mit Mango von oben in einer blauen Schale mit goldenem Löffel, Cashewkernen und frischem Koriander

Das Herzstück ist neben dem Reis der Tempeh. Ich schneide ihn in Würfel, lasse ihn kurz in Teriyaki-Sauce ziehen und brate ihn dann in Sesamöl richtig knusprig – so bekommt der Salat seine herzhafte Seite und ganz nebenbei ordentlich Eiweiss. Dazu kommen rote Peperoni für die Farbe, Frühlingszwiebeln für die feine Schärfe, gehackte Cashewkerne für den Biss und viel frischer Koriander.

Schwarzer Reis und Tempeh

Schwarzer Reis ist ein Vollkornreis und braucht deshalb etwas länger als weisser – rechnet mit rund 30 bis 35 Minuten. Dafür behält er seine Farbe und wird nie pampig. Tempeh wiederum ist fermentierter Sojabohnen-Kuchen und damit deutlich fester und nussiger als Tofu; er saugt die Teriyaki-Marinade auf wie ein kleiner Schwamm und wird in der Pfanne wunderbar knusprig.

Schwarzer Reissalat mit Mango und Teriyaki-Tempeh in einer blauen Schale, serviert auf gestapelten Tellern

Zusammengehalten wird das Ganze von einem Dressing aus Sojasauce, Sesamöl, Honig oder Ahornsirup, Limettensaft und frisch geriebenem Ingwer. Süss, salzig, sauer und würzig – alles in einem Löffel. Wer es schärfer mag, rührt noch einen Hauch Sriracha ein. Und dann heisst es: mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank, damit alles gut durchzieht. Genau deshalb ist der Salat auch mein Meal-Prep-Held für die Woche.

Nahaufnahme von schwarzem Reissalat mit Mangowürfeln, roter Peperoni, ganzen Cashewkernen und KorianderblätternVegetarischer schwarzer Reissalat mit Mango angerichtet in einer blauen Schale auf dunklem Stein

Probiert ihn unbedingt aus – er ist im Nu gemischt, macht auf jedem Buffet etwas her und schmeckt am zweiten Tag fast noch besser. Wenn ihr kalte Salate aus der asiatischen Küche mögt, schaut auch bei meinem Soba-Nudel Salat mit Erdnussdressing vorbei, bei der sommerlichen Vegane Poke Bowl mit Wassermelonen-Thunfisch und bei meinem Mango-Curry-Tatar, wenn ihr noch mehr Mango braucht.

Eure Verena

TIPPS

Verenas Notizen

Tipp aus meiner Küche: Lass den schwarzen Reis wirklich vollständig auskühlen, bevor du ihn mit der Mango mischst – warmer Reis macht die Frucht weich und den Salat matschig. Wer den Salat vegan möchte, nimmt im Dressing einfach Ahornsirup statt Honig; das ist die einzige Zutat, die hier nicht pflanzlich ist, und der Salat schmeckt genauso gut. Die Cashewkerne und den Koriander gebe ich immer erst kurz vor dem Servieren dazu, damit die Nüsse knusprig bleiben. Und wenn ihr eine reife, aber noch feste Mango erwischt, behalten die Würfel im Salat ihre schöne Form. Reste halten sich zugedeckt 2-3 Tage im Kühlschrank und sind am nächsten Tag ein herrliches Znüni für unterwegs.

Schwarzer Reissalat mit Mango in einer blauen Schale, dazu rote Peperoni, Cashewkerne und frischer Koriander

Schwarzer Reissalat mit Mango und Tempeh

Nussiger schwarzer Reis mit süssen Mangowürfeln, knusprigem Teriyaki-Tempeh, Cashews und einem Dressing mit Limette und Ingwer – vegetarisch, sommerlich und perfekt zum Vorbereiten.

  • Gericht:Hauptgericht
  • Vorbereitungszeit:25 Minuten
  • Zubereitungszeit:40 Minuten
  • Portionen:6 Portionen
Vegetarisch

KOCHUTENSILIEN

  • grosse Pfanne
  • Topf
  • grosse Schüssel
  • kleine Schüssel
  • Schneidebrett

ZUTATEN

Für den Salat:

Für das Dressing:

Optional:

ANLEITUNGEN

Reis und Tempeh

  1. Den schwarzen Reis kurz kalt abspülen und nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser garen, meist etwa 30-35 Minuten, bis er bissfest ist. Abgiessen und vollständig auskühlen lassen.
  2. Den Tempeh in Würfel oder schmale Streifen schneiden und in einer Schüssel mit den 3 EL Teriyaki-Sauce vermengen. Etwa 10 Minuten marinieren lassen.
  3. Das Sesamöl in einer grossen Pfanne erhitzen und den marinierten Tempeh darin bei mittlerer bis hoher Hitze rundum knusprig anbraten, etwa 6-8 Minuten. Danach zur Seite stellen und abkühlen lassen.

Zutaten vorbereiten

  1. Die Mango schälen und in Würfel schneiden, die rote Peperoni entkernen und ebenfalls fein würfeln. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, die Korianderblätter grob hacken und die Cashewkerne grob hacken.

Dressing

  1. In einer kleinen Schüssel Sojasauce, Sesamöl, Honig oder Ahornsirup, Limettensaft und den frisch geriebenen Ingwer verrühren, bis sich alles verbunden hat.
  2. Nach Wunsch einen Hauch Sriracha oder ein paar Chiliflocken einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zusammenstellen

  1. Den ausgekühlten schwarzen Reis in eine grosse Schüssel geben und Mango, Peperoni, Frühlingszwiebeln, den knusprigen Tempeh sowie die Cashewkerne dazugeben.
  2. Das Dressing über den Salat giessen und alles vorsichtig mischen, bis sich die Aromen gleichmässig verteilt haben.
  3. Den Salat vor dem Servieren mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen, damit die Aromen intensiver werden. Zum Schluss mit dem gehackten Koriander bestreuen.
Kalorien
450 kcal
Protein
15 g
GUT ZU WISSEN

Häufige Fragen

  • Schwarzer Reis, oft als Venere-Reis oder "verbotener Reis" verkauft, ist eine Vollkorn-Reissorte mit tiefdunkler, fast violetter Schale. Seine Farbe kommt von denselben Pflanzenfarbstoffen, die auch Heidelbeeren dunkel machen. Er schmeckt nussiger als weisser Reis, bleibt beim Kochen angenehm bissfest und behält seine Farbe – genau das macht ihn im Salat so schön.

  • Spüle den Reis kurz kalt ab und koche ihn dann nach Packungsanweisung – meist etwa 30 bis 35 Minuten in reichlich Salzwasser. Da es sich um Vollkornreis handelt, braucht er länger als weisser Reis und soll am Ende bissfest sein, nicht weich. Danach abgiessen und wirklich vollständig auskühlen lassen, sonst wird der Salat matschig und die Mango weich.

  • Ja, und er wird dadurch sogar besser. Der Salat zieht im Kühlschrank mindestens 30 Minuten durch, und du kannst ihn problemlos schon am Vortag zubereiten. Gib die Cashewkerne und den frischen Koriander aber erst kurz vor dem Servieren dazu, damit die Nüsse knusprig bleiben und die Blätter frisch aussehen.

  • Ersetze im Dressing den Honig durch Ahornsirup – das ist die einzige Zutat, die das Rezept vegetarisch statt vegan macht. Alles andere, von Tempeh über Teriyaki-Sauce bis zu den Cashews, ist ohnehin pflanzlich. Achte beim Einkaufen nur kurz darauf, dass deine Teriyaki-Sauce keinen Honig enthält.

  • Im Kühlschrank hält sich der Reissalat gut zugedeckt etwa 2 bis 3 Tage und eignet sich damit perfekt für die Lunchbox oder Meal Prep. Er schmeckt kalt oder auf Zimmertemperatur, und ein Spritzer Limette vor dem Servieren frischt ihn wieder auf. Als Begleitung passen gegrilltes Gemüse, ein grüner Salat oder einfach ein Klecks Sriracha für alle, die es schärfer mögen.

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