Hallo Ihr Lieben,
wenn es schnell gehen soll und trotzdem ordentlich sättigen muss, lande ich fast immer bei dieser Tempeh-Cashew-Pfanne mit knackigem Gemüse, und wenn derselbe Tempeh süss-salzig auf Mango treffen soll, wandert er bei uns in den schwarzen Reissalat mit knusprigem Tempeh. Sie ist in rund 30 Minuten fertig, steckt voller Protein und schmeckt mit der glänzenden Teriyaki-Sauce so gut, dass selbst die Tempeh-Skeptiker bei uns am Tisch überzeugt sind.

Der wichtigste Trick beim Tempeh: Ich dämpfe die Würfel vorher kurz, das nimmt die leichte Bitterkeit und er saugt die Marinade aus Sojasauce, Sesamöl und Teriyaki schön auf. Danach brate ich ihn rundum goldbraun und knusprig an – so wird er zum heimlichen Star der Pfanne. Mit rund 18 g Eiweiss pro 100 g ist Tempeh der stärkste Eiweisslieferant in unserem Kühlschrank. Wie viel andere Gerichte tatsächlich auf den Teller bringen, habe ich in den veganen Gerichten mit 20 g Eiweiss durchgerechnet.

Dann kommt das Gemüse: Paprika, Zucchini und Karotte brate ich nur kurz, damit sie schön bissfest bleiben. Zurück in die Pfanne kommen Tempeh und geröstete Cashews, dazu die Sauce, die unter Rühren eindickt und alles glänzend überzieht, ganz anders als im schnellen Curry mit Kokosmilch, wo aus Currypaste und Kokosmilch eine Sauce zum Löffeln wird. Die Cashews geben den entscheidenden Crunch.


Serviert wird die Pfanne bei uns mit Reis, der die Sauce aufnimmt – Nudeln gehen aber genauso gut. Wenn du asiatische Pfannen- und Wok-Gerichte magst, probier unbedingt auch meine veganen Salat-Wraps mit Tempeh, Kohlrabi und Hoisin, die Blitz-Asianudeln aus dem Wok und meine wärmende Umami Ramen. Tempeh ohne Vorarbeit ist genau die Sorte Trick, aus der meine 30-Minuten-Rezepte bestehen, dort findest du den ganzen Werkzeugkasten.






