Hallo Ihr Lieben,
sobald die ersten Hokkaido-Kürbisse auf dem Markt liegen, fängt bei uns die Kürbiszeit an, und dieses Gericht gehört jedes Jahr zu den ersten. Mein gefüllter Kürbis mit Reis, Feta und Granatapfel sieht festlich aus, ist aber ganz unkompliziert: Kürbisviertel würzen, mit einer bunten Reisfüllung belegen und ab in den Ofen. Die Granatapfelkerne und das frische Limetten-Minz-Dressing machen es leicht und herbstlich zugleich.

Wenn ihr gerne Gemüse füllt, kennt ihr vielleicht schon meine gefüllten Peperoni mit Reis und Artischocken. Beim Kürbis funktioniert das Prinzip genauso, nur braucht er etwas länger im Ofen und wird dafür wunderbar süsslich und weich.
Welcher Kürbis?
Ich nehme am liebsten einen Hokkaido von etwa 1 kg, denn seine Schale wird im Ofen weich und kann mitgegessen werden. Butternut geht genauso gut. Alles über Sorten, das Schälen und das Entkernen habe ich in meinem Beitrag Kürbis zubereiten: Sorten und Schälen zusammengetragen.

Für die Füllung koche ich roten Reis, weil er nussig schmeckt und schön bissfest bleibt. Mit gebratenen Schalotten, Knoblauch, Kreuzkümmel, Koriander und Limettensaft wird er richtig aromatisch, und Pistazien, Granatapfel und Feta bringen Crunch, Frische und Salz dazu. Bleibt euch Kürbis übrig, wandert er bei uns gerne in meinen Herbst-Salat mit geröstetem Kürbis.
Im Ofen backen die gefüllten Kürbisviertel 30 bis 40 Minuten bei 200 Grad, bis ihr mit einer Gabel ganz leicht hineinstechen könnt. Was an Füllung nicht auf den Kürbis passt, kommt einfach rundherum in die Form und wird dort herrlich knusprig.


Feta und Minze sind für mich ein unschlagbares Paar, das ich auch in meinem Linsensalat mit Feta und Minze-Dressing liebe, der schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser.
Und wer den Kürbis ohne Käse genauso herbstlich mag, findet in meinem herbstlichen Ofengemüse mit veganem Feta eine schöne pflanzliche Variante aus dem Ofen. Ich freue mich auf eure Fotos vom gefüllten Kürbis.






