Hallo Ihr Lieben,
Sushi rollen ist bei uns ein Wochenendprojekt, für den Alltag gibt es eine viel schnellere Lösung. Mein Sushi Bake mit Tofu und Avocado hat alles, was ich an Sushi liebe, nur landet es geschichtet in einer Auflaufform statt in einer Bambusmatte: gewürzter Sushi-Reis unten, eine cremige, leicht scharfe Tofu-Schicht darüber und obendrauf frische Avocado, Gurke und eingelegter Ingwer. Am Tisch wickelt sich dann jeder seine eigenen kleinen Nori-Röllchen.

Wer meine vegane Poke Bowl mit Wassermelonen-Thunfisch mag, wird diesen Auflauf lieben, denn die Aromen sind ganz ähnlich. Der Unterschied: Hier kommt alles warm aus dem Ofen, und das tut gerade jetzt im Herbst richtig gut.
Die Tofu-Schicht
Statt Fisch nehme ich festen Tofu, den ich grob reibe und mit Sojasauce, Sesamöl, Reisessig und Furikake würze. Frischkäse und Kewpie-Mayo machen ihn cremig, Sriracha bringt eine feine Schärfe. Reis mit asiatischen Aromen und frischen Toppings mag ich übrigens auch kalt, zum Beispiel als schwarzen Reissalat mit Mango und Tempeh.

Den Sushi-Reis wasche ich gründlich, koche ihn und würze ihn noch heiss mit Reisessig und Weissweinessig. Nach 15 bis 20 Minuten bei 200 Grad ist die Tofu-Schicht warm und leicht gebräunt. Wenn Gäste kommen, stelle ich gerne noch meinen cremigen Edamame-Hummus mit Tahini mit Gemüsesticks dazu, dann ist das Essen komplett.

Die Toppings kommen erst nach dem Backen darauf, damit Avocado und Gurke frisch und knackig bleiben. Zum Schluss beträufle ich alles mit etwas Kewpie-Mayo und Sriracha, und dann darf jeder zugreifen: einen Löffel Sushi Bake auf ein Nori-Blatt, einmal einwickeln, fertig.


Wer japanische Aromen auch mit Nudeln mag, sollte sich meine Soba-Nudeln mit grünem Spargel und Sesam für die nächste Spargelsaison vormerken.
Und weil man beim Sushi Bake ohnehin mit den Händen isst, passen auch meine veganen Salat-Wraps mit Tempeh und Kohlrabi wunderbar auf denselben Tisch. Ich freue mich, wenn ihr mir erzählt, welche Toppings bei euch auf den Sushi Bake kommen.






