Hallo Ihr Lieben,
manchmal sind die Gerichte mit den wenigsten Zutaten die, nach denen am häufigsten gefragt wird. Mujadara besteht im Kern aus Linsen, Reis und Zwiebeln, mehr nicht, und trotzdem stehen meine Kinder in der Küche und fragen, wann es endlich fertig ist. Das liegt an den Zwiebeln: Sie brauchen ihre 20 Minuten in der Pfanne, werden dunkelgoldbraun und süss, und genau davon lebt das ganze Gericht.

Wer Linsen gerne als Füllung mag, kennt vielleicht schon meine gefüllten Zucchetti mit Linsen und Orzo. Hier übernehmen die Linsen eine andere Rolle: Sie garen gemeinsam mit dem Reis im selben Topf und geben ihm eine erdige Tiefe, die Reis allein nie hat.
Linsen und Reis
Nehmt unbedingt grüne oder braune Linsen, rote zerfallen zu Püree. Ich koche sie separat vor, bis sie noch Biss haben, denn im Topf mit dem Reis garen sie ja noch weiter. Kreuzkümmel und Kurkuma kommen nicht ins Wasser, sondern werden kurz im Öl mitgeröstet, so entfalten sie deutlich mehr Aroma. Wie kräftig Linsen ein Gericht tragen können, schmeckt ihr auch in meiner Linsen-Shakshuka mit Tomaten.

Dazu gehört ein einfacher Salat aus Tomaten, Gurken und roten Zwiebeln, mit viel Zitrone und Olivenöl. Und warmes Fladenbrot, mit dem man den Rest aus der Schale wischt. Mein veganes Naan aus der Pfanne ist dafür in 20 Minuten gemacht und passt perfekt.



Was ich an Mujadara besonders schätze: Es schmeckt am zweiten Tag noch besser. Ich koche deshalb oft die doppelte Menge und nehme mir eine Portion mit ins Büro, warm oder kalt. Wenn euch das gefällt, probiert als Nächstes meine Rüebli-Linsen Suppe mit Ingwer, die funktioniert nach demselben Prinzip. Ich freue mich, wenn ihr mir erzählt, wie euch das Mujadara geschmeckt hat.






