Hallo Ihr Lieben,
heute nehme ich euch mit nach Japan, genauer gesagt in meine Pfanne: Okonomiyaki sind japanische Pfannkuchen, die zum grössten Teil aus fein geschnittenem Weisskohl bestehen. Aussen knusprig, innen saftig, obendrauf eine süss-würzige Sauce, feine Linien Mayonnaise, Algenflocken und rosa eingelegter Ingwer. Wenn ihr Kohl bisher eher langweilig fandet, wird euch dieses Rezept umstimmen.

Herzhafte Pfannkuchen sind bei uns ein beliebtes Abendessen, weil sich so viel Gemüse darin verstecken lässt. Meine Kichererbsen-Kräuter-Pfannkuchen mit Pilzfüllung sind die europäische Cousine dieser japanischen Variante.
Was steckt im Okonomiyaki?
Der Name bedeutet ungefähr „gebraten, wie man es mag“, und genau so wird er auch gekocht. Die Basis ist immer viel Kohl, der mit einem einfachen Teig aus Mehl, Wasser und Eiern gebunden wird. Ich gebe noch Rüebli, Frühlingszwiebeln, Ingwer und Knoblauch dazu und würze den Teig mit Sojasauce und einem Hauch Sesamöl. In der Pfanne wird der Kohl zart und leicht süsslich, während die Unterseite schön knusprig brät.

Das Wenden ist der einzige Moment, in dem es spannend wird. Mein Trick: Ich lasse den Pfannkuchen auf einen grossen Teller gleiten, lege die Pfanne umgedreht darauf und drehe beides zusammen um. So bleibt er ganz, auch wenn er gross und dick ist.
Die japanische Küche begeistert mich schon lange, besonders die Sache mit dem Umami. Wer davon nicht genug bekommt, sollte meine vegane Umami-Ramen mit Pilzen probieren, die an kalten Abenden bei uns ganz oben auf der Wunschliste steht.



Okonomiyaki-Sauce und Aonori bekommt ihr im Asia-Laden. Wenn ihr keine Sauce zur Hand habt, findet ihr in den Fragen unten meine schnelle Variante aus dem Vorratsschrank. Bei uns essen die Kinder ihre Stücke übrigens am liebsten mit Stäbchen, auch wenn das manchmal etwas dauert.
Und wenn euch nach diesem Abend nach mehr asiatischer Feierabendküche ist, steht als Nächstes mein vegetarisches Bulgogi mit Tempeh auf dem Plan, würzig, leicht süss und perfekt mit Reis.
Probiert die Okonomiyaki aus und schreibt mir in die Kommentare, was bei euch in den Teig kommt.






