Hallo Ihr Lieben,
wenn es abends schnell gehen muss und trotzdem richtig gut schmecken soll, landen bei mir oft Udon-Nudeln mit Rotkohl im Wok. Die dicken, weichen Nudeln, das knackige violette Kraut, Edamame und Mini-Mais und dazu eine cremige Erdnusssauce: Das ist für mich Soulfood an einem kühlen Herbstabend, und in 30 Minuten ist alles fertig.

Dicke Nudeln mit Erdnüssen liebe ich einfach. Wer meine Scherennudeln mit Spinat und Erdnüssen kennt, wird sich hier gleich zu Hause fühlen, nur dass diesmal ein ganzer Berg Gemüse und eine cremige Erdnusssauce mit im Wok landen.
Rotkohl einmal anders
Rotkohl kennen die meisten als Beilage zum Festessen, lange geschmort mit Apfel und Gewürzen. Im Wok zeigt er eine ganz andere Seite: Fein geschnitten und kurz bei hoher Hitze gebraten bleibt er knackig, schmeckt mild und leicht süsslich und bringt eine wunderschöne Farbe auf den Teller. Der Reisessig in der Sauce sorgt dafür, dass das Violett schön leuchtend bleibt.

Das Wichtigste bei einem Wokgericht ist die Vorbereitung. Ich schneide immer zuerst das ganze Gemüse und rühre die Sauce an, erst dann kommen die Nudeln ins Wasser und der Wok auf den Herd. Ab da dauert es nur noch ein paar Minuten, und nichts brennt an, weil ihr noch schnell eine Knoblauchzehe hacken müsst.
Für ganz eilige Abende habe ich übrigens auch meine Asianudeln aus dem Wok im Repertoire, ein Rezept, das ich seit Jahren immer wieder koche. Die Udon-Nudeln hier sind die sattere Herbstversion mit Erdnusssauce.



Unsere Kinder lieben es, die Nudeln mit Stäbchen zu essen, auch wenn dabei die Hälfte wieder in der Schale landet. Bei uns gibt es dann einfach eine Gabel als Rettungsanker daneben.
Rotkohl in asiatischer Küche hat mich übrigens schon bei meinen veganen Bao Buns mit Pulled Mushrooms begeistert, wo er in feinen rohen Streifen für Frische und Biss in den weichen Brötchen sorgt.
Probiert die Udon-Nudeln unbedingt aus und schreibt mir in die Kommentare, welches Gemüse ihr in euren Wok gebt.






