Hallo Ihr Lieben,
an Bao Buns kommen wir auf keinem Streetfood-Markt vorbei. Irgendwann wollte ich die weichen, gefalteten Hefebrötchen unbedingt zu Hause machen, und zwar komplett pflanzlich. Herausgekommen sind diese veganen Bao Buns mit Pulled Mushrooms: Die Pilze werden in Streifen gezupft, knusprig gebraten und in einer rauchigen BBQ-Sosse glasiert. Rotkohl, Karotten und Frühlingszwiebeln sorgen für Farbe und Biss.

Wer Pulled Jackfruit mag, kennt vielleicht schon meine Jackfruit-Tacos mit Jalapeños. Bei den Bao Buns übernehmen die Pilze diese Rolle, und sie sind im Supermarkt viel leichter zu bekommen.
Austernpilze statt Pulled Pork
Austernpilze und Kräuterseitlinge haben eine feste, faserige Struktur. Zupft man sie mit 2 Gabeln oder den Fingern in grobe Streifen, sehen sie tatsächlich ein bisschen aus wie gezupftes Fleisch. Wichtig sind eine heisse Pfanne und etwas Geduld: Erst wenn die Pilze 10 Minuten gebraten haben und an den Rändern knusprig sind, kommt die Sosse dazu.

Der Teig ist einfacher, als er aussieht: Mehl, Wasser, etwas Hefe und Backpulver, 5 Minuten kneten, 1 Stunde gehen lassen. Wer schon einmal meine Tomaten-Burger-Buns aus Hefeteig gebacken hat, kennt den Ablauf. Der grosse Unterschied ist, dass Bao Buns nicht gebacken, sondern gedämpft werden und deshalb so hell und fluffig bleiben.
Beim Formen lege ich zwischen die beiden Teighälften ein kleines Stück Backpapier. So klebt nichts zusammen, und die Buns lassen sich nach dem Dämpfen ganz leicht öffnen und füllen.



Bei uns kommen die Bao Buns am liebsten am Wochenende auf den Tisch, und jeder füllt sich seine eigenen. Die Kinder stapeln Rotkohl und Sprossen, bis wirklich nichts mehr hineinpasst.
Und wenn ihr danach Lust auf mehr asiatische Küche habt, probiert mein veganes Chop Suey mit Reisnudeln. Ich freue mich, wenn ihr mir erzählt, wie euch die veganen Bao Buns geschmeckt haben.






