Hallo Ihr Lieben,
bunter als diese Pfanne geht es kaum: tiefvioletter Rotkohl, sattgrüner Brokkoli, orange Rüebli und rote Peperoni, dazwischen knusprige Tempehwürfel und gesalzene Cashews, alles in einer glänzenden Teriyaki-Sauce. Meine Rotkohl-Pfanne mit Teriyaki-Tempeh ist ein veganes Wokgericht, das genauso gut schmeckt, wie es aussieht, und das Rotkohl ganz ohne stundenlanges Schmoren auf den Teller bringt.

Tempeh in einer süss-würzigen Marinade ist bei uns gerade sehr beliebt. Wer mein vegetarisches Bulgogi mit Tempeh schon gekocht hat, kennt das Prinzip: kurz marinieren, kräftig anbraten und mit einer glänzenden Sauce zusammenbringen.
Warum Tempeh so gut passt
Tempeh wird aus fermentierten Sojabohnen hergestellt und hat einen nussigen, leicht pilzigen Geschmack. Anders als Tofu hat er eine feste, körnige Struktur, die beim Anbraten richtig knusprig wird. In der Marinade aus Teriyaki-Sauce, Ingwer und Knoblauch nimmt er in nur 15 Minuten viel Aroma auf, und genau diese Zeit braucht ihr ohnehin, um das Gemüse zu schneiden.

Ich liebe es, wie vielseitig Tempeh ist. Zerbröselt und knusprig geröstet wird er sogar zum Topping, wie bei meiner Kürbis-Mango-Suppe mit Tempeh-Crumble, die im Herbst bei uns oft auf dem Tisch steht.



Der Rotkohl wird im Wok in 7 bis 10 Minuten bissfest, behält seine leuchtende Farbe und bekommt durch die Teriyaki-Sauce eine feine Süsse. Die Cashews und der Sesam kommen erst ganz zum Schluss darüber, damit sie schön knackig bleiben. Bei uns gibt es dazu Reis, und Reste nehme ich am nächsten Tag gern mit ins Büro.
Wenn ihr Lust auf noch mehr aus dem Wok habt, probiert unbedingt meine schnellen Asianudeln aus dem Wok, ein Rezept, das ich seit Jahren immer wieder koche.
Probiert die Rotkohl-Pfanne aus und schreibt mir in die Kommentare, welches Gemüse bei euch in den Wok kommt.






