Hallo Ihr Lieben,
Kürbissuppe gehört bei uns ab Ende August fast jede Woche auf den Tisch, und irgendwann will man sie einmal anders. Diese Kürbis-Mango-Suppe mit Tempeh-Crumble ist meine Antwort darauf: Eine reife Mango kocht mit dem Kürbis mit und wird mitpüriert, dazu Kokosmilch, Ingwer, geräuchertes Paprikapulver und zum Schluss ordentlich Limette. Das Ergebnis ist cremig, fruchtig und ein bisschen exotisch, ohne dass es nach Dessert schmeckt.

Die Basis ist dieselbe wie bei jeder guten Kürbissuppe: Zwiebel, Knoblauch und frischer Ingwer werden in Kokosöl angedünstet, dann kommen die Kürbisstücke dazu und braten 5 Minuten mit, bevor die Flüssigkeit in den Topf darf. Wer die pure Version sucht, ohne Frucht und ohne Topping, findet sie in meiner klassischen cremigen Kürbissuppe mit Ingwer, die seit Jahren unser Standard ist.
Mit der Mango verändert sich die Suppe spürbar. Sie wird runder und süsser, und genau deshalb braucht sie am Ende den Saft einer ganzen Limette und etwas Chili, sonst kippt sie ins Liebliche. Dieselbe Kokosmilch-Basis mit einem Löffel Curry kennt ihr vielleicht schon von meiner Süsskartoffel-Kürbis-Suppe mit Kokosmilch, die ich im Herbst abwechselnd mit dieser hier koche.

Das Tempeh-Crumble ist der Teil, der aus der Suppe ein richtiges Essen macht. Tempeh wird mit den Händen zerbröselt, in Kokosöl knusprig gebraten und dann mit Sojasauce, einem Teelöffel Ahornsirup und Chiliflocken glasiert. Salzig, leicht süss, knusprig, das ist genau der Kontrast, den eine samtige Suppe braucht. Mango und Tempeh zusammen kennt ihr vielleicht schon von meinem schwarzen Reissalat mit Mango und Tempeh, die Kombination funktioniert kalt genauso gut wie warm.
Wer Fruchtiges in der Kürbissuppe mag, aber keine Mango im Haus hat, kann übrigens auch zur Birne greifen. Meine Kürbis-Suppe mit Birnen und Rosenkohl ist die heimische Schwester dieses Rezepts, mit Pflanzenmilch statt Kokosmilch und einem Hauch Curry.


Ich hoffe, diese Suppe bringt ein bisschen Abwechslung in eure Kürbiswochen. Und falls vom Tempeh noch etwas übrig bleibt, wird daraus bei uns am nächsten Abend eine schnelle Tempeh-Cashew-Pfanne mit knackigem Gemüse.






