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  • Kürbis-Mango-Suppe mit Kokosmilch-Spirale, Tempeh-Crumble und Sprossen in einer Schale von oben
  • Nahaufnahme vom knusprigen Tempeh-Crumble mit Sprossen auf der Kürbis-Mango-Suppe
  • Kürbis-Mango-Suppe in einer Schale mit goldenem Löffel und einem Schälchen Tempeh-Crumble
  • Kürbis-Mango-Suppe von oben mit Tempeh-Crumble, Sprossen und Löffel auf grünem Tisch
  • Zutaten für die Kürbis-Mango-Suppe mit Butternut, Mango, Zwiebel, Tempeh, Kokosmilch und Chiliflocken

25. AUGUST 2026

Kürbis-Mango-Suppe mit Tempeh-Crumble

Von Verena Frei

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: english

Zum Rezept
Vorbereitung
20 min
Backen / Kochen
30 min
Gesamt
50 min
Portionen
4 Portionen

Hallo Ihr Lieben,

Kürbissuppe gehört bei uns ab Ende August fast jede Woche auf den Tisch, und irgendwann will man sie einmal anders. Diese Kürbis-Mango-Suppe mit Tempeh-Crumble ist meine Antwort darauf: Eine reife Mango kocht mit dem Kürbis mit und wird mitpüriert, dazu Kokosmilch, Ingwer, geräuchertes Paprikapulver und zum Schluss ordentlich Limette. Das Ergebnis ist cremig, fruchtig und ein bisschen exotisch, ohne dass es nach Dessert schmeckt.

Nahaufnahme vom knusprigen Tempeh-Crumble mit Sprossen auf der Kürbis-Mango-Suppe

Die Basis ist dieselbe wie bei jeder guten Kürbissuppe: Zwiebel, Knoblauch und frischer Ingwer werden in Kokosöl angedünstet, dann kommen die Kürbisstücke dazu und braten 5 Minuten mit, bevor die Flüssigkeit in den Topf darf. Wer die pure Version sucht, ohne Frucht und ohne Topping, findet sie in meiner klassischen cremigen Kürbissuppe mit Ingwer, die seit Jahren unser Standard ist.

Mit der Mango verändert sich die Suppe spürbar. Sie wird runder und süsser, und genau deshalb braucht sie am Ende den Saft einer ganzen Limette und etwas Chili, sonst kippt sie ins Liebliche. Dieselbe Kokosmilch-Basis mit einem Löffel Curry kennt ihr vielleicht schon von meiner Süsskartoffel-Kürbis-Suppe mit Kokosmilch, die ich im Herbst abwechselnd mit dieser hier koche.

Kürbis-Mango-Suppe in einer Schale mit goldenem Löffel und einem Schälchen Tempeh-Crumble

Das Tempeh-Crumble ist der Teil, der aus der Suppe ein richtiges Essen macht. Tempeh wird mit den Händen zerbröselt, in Kokosöl knusprig gebraten und dann mit Sojasauce, einem Teelöffel Ahornsirup und Chiliflocken glasiert. Salzig, leicht süss, knusprig, das ist genau der Kontrast, den eine samtige Suppe braucht. Mango und Tempeh zusammen kennt ihr vielleicht schon von meinem schwarzen Reissalat mit Mango und Tempeh, die Kombination funktioniert kalt genauso gut wie warm.

Wer Fruchtiges in der Kürbissuppe mag, aber keine Mango im Haus hat, kann übrigens auch zur Birne greifen. Meine Kürbis-Suppe mit Birnen und Rosenkohl ist die heimische Schwester dieses Rezepts, mit Pflanzenmilch statt Kokosmilch und einem Hauch Curry.

Kürbis-Mango-Suppe von oben mit Tempeh-Crumble, Sprossen und Löffel auf grünem TischZutaten für die Kürbis-Mango-Suppe mit Butternut, Mango, Zwiebel, Tempeh, Kokosmilch und Chiliflocken

Ich hoffe, diese Suppe bringt ein bisschen Abwechslung in eure Kürbiswochen. Und falls vom Tempeh noch etwas übrig bleibt, wird daraus bei uns am nächsten Abend eine schnelle Tempeh-Cashew-Pfanne mit knackigem Gemüse.

Eure Verena

TIPPS

Verenas Notizen

Tipp aus meiner Küche: Nehmt eine Mango, die auf Druck nachgibt und duftet, eine harte, grüne Mango bringt nur Säure und keine Süsse. Den Kürbis wirklich klein schneiden, dann ist er in 20 Minuten weich und die Suppe wird ohne Mühe samtig. Das Tempeh-Crumble braucht eine heisse Pfanne und Geduld, rührt am Anfang nicht zu viel, sonst wird es nicht knusprig, und gebt die Sojasauce erst dazu, wenn die Krümel schon Farbe haben. Wer es schärfer mag, hackt eine frische Chili mit in die Suppe. Reste der Suppe halten sich 3 Tage im Kühlschrank, das Crumble bratet ihr am besten frisch.

Kürbis-Mango-Suppe mit Kokosmilch-Spirale, Tempeh-Crumble und Sprossen in einer Schale von oben

Kürbis-Mango-Suppe mit Tempeh-Crumble

Cremige Kürbissuppe mit Mango, Kokosmilch, Ingwer und Limette, dazu ein knuspriges Tempeh-Crumble mit Sojasauce und Chiliflocken.

  • Gericht:Suppe
  • Vorbereitungszeit:20 Minuten
  • Zubereitungszeit:30 Minuten
  • Portionen:4 Portionen
Vegan

KOCHUTENSILIEN

  • Grosser Topf
  • Pürierstab oder Standmixer
  • Pfanne
  • Reibe für den Ingwer
  • Zitruspresse

ZUTATEN

Für die Suppe:

Für das Tempeh-Crumble:

Zum Servieren:

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ANLEITUNGEN

Vorbereiten

  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken, den Ingwer schälen und fein reiben.
  2. Den Kürbis schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Hokkaido muss nicht geschält werden.
  3. Die Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Stein schneiden.

Suppe kochen

  1. Das Kokosöl in einem grossen Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin glasig dünsten.
  2. Die Kürbisstücke dazugeben und 5 Minuten unter Rühren anbraten.
  3. Kokosmilch, Gemüsebrühe, Mangostücke, Salz, Pfeffer und das geräucherte Paprikapulver dazugeben und aufkochen.
  4. Zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
  5. Mit dem Pürierstab oder im Standmixer glatt pürieren.
  6. Den Limettensaft unterrühren, noch einmal erhitzen und mit Chili, Salz und Pfeffer abschmecken.

Tempeh-Crumble braten

  1. Den Tempeh mit den Händen in kleine Krümel zerbröseln.
  2. Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und den Tempeh darin bei mittlerer bis hoher Hitze knusprig anbraten.
  3. Sojasauce, Ahornsirup und Chiliflocken dazugeben, gut vermischen und noch ein paar Minuten weiterbraten, bis das Crumble goldbraun und knusprig ist.
  4. Mit einem Spritzer Limettensaft abschmecken.

Servieren

  1. Die Suppe in Schalen füllen, das Tempeh-Crumble darauf verteilen und nach Lust mit Microgreens oder Sprossen und einer Spirale Kokosmilch servieren.
Kalorien
600 kcal
Protein
13 g
GUT ZU WISSEN

Häufige Fragen

  • Butternut oder Hokkaido, beide mit rund 800 Gramm. Butternut ist süsslich und sehr cremig und passt am besten zur Mango, Hokkaido muss nicht geschält werden und gibt der Suppe eine kräftigere Farbe. Muskatkürbis geht auch, ist aber wässriger, dann nehme ich 100 Milliliter weniger Brühe.

  • Vegan ja, komplett: Die Suppe kocht mit Kokosmilch statt Rahm, und das Tempeh-Crumble wird mit einem Teelöffel Ahornsirup glasiert, nicht mit Honig. Glutenfrei wird sie mit einem Handgriff, denn normale Sojasauce enthält Weizen. Nehmt stattdessen Tamari, dann passt die ganze Schale auch für Gäste, die kein Gluten vertragen.

  • Ja. Gefrorene Mangowürfel kommen direkt aus dem Beutel in den Topf und brauchen ein paar Minuten länger. Mango aus der Dose abtropfen lassen und dafür den Sirup weglassen, sonst wird die Suppe zu süss. Am besten schmeckt sie aber mit einer frischen, wirklich reifen Mango, die auf Druck leicht nachgibt.

  • Die Suppe ja, das Crumble nein. Die pürierte Suppe hält sich 3 Tage im Kühlschrank und lässt sich gut portionsweise einfrieren. Das Tempeh-Crumble wird beim Aufbewahren weich, darum brate ich es frisch, das dauert keine 10 Minuten. Übrig gebliebenes Crumble wird in der Pfanne kurz wieder knusprig.

  • Tempeh ist ein fermentierter Sojablock mit nussigem Geschmack und viel Biss, zerbröselt und knusprig gebraten wird er zum perfekten Suppen-Topping. Ihr findet ihn im Kühlregal neben dem Tofu. Wer keinen bekommt, nimmt geröstete Kichererbsen, knusprig gebratenen Räuchertofu oder einfach geröstete Kürbiskerne mit etwas Sojasauce.

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