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  • Cremige Kürbissuppe mit Rahmspirale und Kürbiskernen, daneben ein ganzer Kürbis
  • Balsamico-Creme wird über die cremige Kürbissuppe geträufelt
  • Cremige Kürbissuppe mit Kürbiskernen und Kresse, Nahaufnahme

10. SEPTEMBER 2020

Kürbissuppe

Von Verena Frei

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: english

Zum Rezept

Aktualisiert am 5. Juli 2026

Vorbereitung
10 min
Backen / Kochen
20 min
Gesamt
30 min
Portionen
4 Personen

Hallo Ihr Lieben, wenn die Abende kühler werden und die Kürbisse in allen Farben leuchten, gibt es bei uns fast wöchentlich einen grossen Topf Kürbissuppe. Sie ist der Herbstklassiker schlechthin: cremig, wärmend und mit ganz wenigen Zutaten gemacht. Ich mag am liebsten einen reifen Muskatkürbis, der ist fein und leicht süsslich und wird beim Pürieren wunderbar samtig.

Cremige Kürbissuppe mit Rahmspirale und Kürbiskernen, daneben ein ganzer Kürbis

Der Trick für viel Geschmack aus wenig Zutaten steckt in der Basis: Ich brate Schalotte und frisch geriebenen Ingwer kurz an, gebe Kürbis und ein kleines Stück Kartoffel dazu und lasse alles kurz mitrösten, bevor die Gemüsebrühe und ein Schuss Pflanzendrink dazukommen. Die Kartoffel macht die Suppe schön sämig, ganz ohne Sahne. Nach dem Pürieren kommt mein Lieblingskniff: ein Spritzer frischer Orangensaft, der die Süsse des Kürbisses hebt und eine feine Säure bringt.

Balsamico-Creme wird über die cremige Kürbissuppe geträufelt

Beim Anrichten darf ich mich dann ein bisschen austoben: geröstete Kürbiskerne für den Biss, ein Klecks dunkle Balsamico-Creme, etwas Kresse und eine Spirale aus veganem Rahm. So wird aus der einfachen Suppe ein kleines Herbstgericht, das auch Gäste beeindruckt. Meine Kinder tunken am liebsten knuspriges Brot hinein – und der Topf ist meist schneller leer, als ich schauen kann.

Cremige Kürbissuppe mit Kürbiskernen und Kresse, Nahaufnahme

Diese Kürbissuppe ist Teil meiner liebsten wärmenden Suppenrezepte für die kalte Jahreszeit. Wenn Du magst, probier auch meine cremige Rüebli-Linsen-Suppe oder die herzhafte cremige Kartoffelsuppe mit Gemüse – beide sind genauso schnell gemacht und gehören bei uns fest zum Herbst dazu.

Eure Verena

TIPPS

Verenas Notizen

Tipp aus meiner Küche: Ein kleiner Schuss Orangensaft hebt den süsslichen Kürbis wunderbar und bringt Frische in die Suppe – gib ihn erst nach dem Pürieren dazu, damit die Säure nicht verkocht. Für eine noch samtigere Suppe passt Kokosmilch statt Pflanzendrink und ein Teelöffel Currypulver oder ein Hauch Chili sorgen für eine wärmende Note. Reste schmecken am nächsten Tag fast noch besser.

Cremige Kürbissuppe mit Rahmspirale und Kürbiskernen, daneben ein ganzer Kürbis

Kürbissuppe

Cremige vegane Kürbissuppe aus Muskatkürbis, Kartoffel und Ingwer – samtig püriert, mit einem Schuss Orange und in rund 30 Minuten fertig.

  • Gericht:Suppe
  • Vorbereitungszeit:10 Minuten
  • Zubereitungszeit:20 Minuten
  • Portionen:4 Personen
Vegan

KOCHUTENSILIEN

  • grosser Topf
  • Pürierstab oder Standmixer

ZUTATEN

ANLEITUNGEN

  1. Den Ingwer fein reiben, die Schalotte würfeln und beides in Olivenöl glasig braten.
  2. Den Kürbis entkernen und in Würfel schneiden, die Kartoffeln schälen und würfeln, beides zu den Zwiebeln geben.
  3. Kurz mitbraten, dann Paprikapulver, Salz und Pfeffer beigeben.
  4. Mit der Gemüsebrühe und dem Pflanzendrink ablöschen.
  5. Abgedeckt ca. 10-15 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  6. Die Suppe fein pürieren, den veganen Rahm, den Muskat und den Saft der Orange unterrühren.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Kürbiskernen, Balsamico-Creme, Kresse und einem Spritzer Rahm servieren.
Kalorien
180 kcal
Protein
4 g
GUT ZU WISSEN

Häufige Fragen

  • Ideal sind Muskatkürbis und Hokkaido. Muskatkürbis ist fein und leicht süsslich und ergibt eine besonders cremige Suppe; Hokkaido ist etwas kräftiger im Geschmack. Beide haben wenig Fasern und lassen sich schön fein pürieren. Wichtig ist ein reifer Kürbis in guter Qualität – dann brauchst Du nur wenige Zutaten für viel Geschmack.

  • Beim Hokkaido kannst Du die Schale mitkochen, sie wird beim Pürieren weich und ist gut verträglich. Muskatkürbis solltest Du dagegen schälen, weil seine Schale dicker und härter ist. In beiden Fällen entfernst Du vorher die Kerne und das faserige Innere.

  • Die Cremigkeit entsteht schon durch das feine Pürieren des Kürbisses und die mitgekochte Kartoffel. Für extra Samtigkeit rührst Du einen Schuss veganen Rahm, Kokosmilch oder etwas Cashewmus unter. Auch ein Löffel Pflanzendrink im heissen Zustand macht die Suppe schön geschmeidig.

  • Ja, Kürbissuppe lässt sich problemlos 2 bis 3 Monate einfrieren. Am besten kühlst Du sie vollständig ab und portionierst sie. Nach dem Auftauen kurz aufkochen und noch einmal durchpürieren – dann ist sie wieder schön cremig. Den Rahm und die Toppings gibst Du frisch dazu.

  • Klassisch sind geröstete Kürbiskerne, ein Klecks Balsamico-Creme, etwas Kresse und ein Spritzer veganer Rahm. Dazu schmeckt knuspriges Brot, Fladenbrot oder ein Stück Focaccia. Wer es herzhafter mag, streut geröstete Croûtons oder ein paar Röstzwiebeln darüber.

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