Hallo Ihr Lieben, wenn die Abende kühler werden und die Kürbisse in allen Farben leuchten, gibt es bei uns fast wöchentlich einen grossen Topf Kürbissuppe. Sie ist der Herbstklassiker schlechthin: cremig, wärmend und mit ganz wenigen Zutaten gemacht. Ich mag am liebsten einen reifen Muskatkürbis, der ist fein und leicht süsslich und wird beim Pürieren wunderbar samtig.

Der Trick für viel Geschmack aus wenig Zutaten steckt in der Basis: Ich brate Schalotte und frisch geriebenen Ingwer kurz an, gebe Kürbis und ein kleines Stück Kartoffel dazu und lasse alles kurz mitrösten, bevor die Gemüsebrühe und ein Schuss Pflanzendrink dazukommen. Die Kartoffel macht die Suppe schön sämig, ganz ohne Sahne. Nach dem Pürieren kommt mein Lieblingskniff: ein Spritzer frischer Orangensaft, der die Süsse des Kürbisses hebt und eine feine Säure bringt.

Beim Anrichten darf ich mich dann ein bisschen austoben: geröstete Kürbiskerne für den Biss, ein Klecks dunkle Balsamico-Creme, etwas Kresse und eine Spirale aus veganem Rahm. So wird aus der einfachen Suppe ein kleines Herbstgericht, das auch Gäste beeindruckt. Meine Kinder tunken am liebsten knuspriges Brot hinein – und der Topf ist meist schneller leer, als ich schauen kann.

Diese Kürbissuppe ist Teil meiner liebsten wärmenden Suppenrezepte für die kalte Jahreszeit. Wenn Du magst, probier auch meine cremige Rüebli-Linsen-Suppe oder die herzhafte cremige Kartoffelsuppe mit Gemüse – beide sind genauso schnell gemacht und gehören bei uns fest zum Herbst dazu.





