Hallo Ihr Lieben,
koreanisches Essen begeistert mich immer wieder, und dieses vegetarische Bulgogi steht bei uns inzwischen regelmässig auf dem Speiseplan. Statt Fleisch zieht Tempeh in einer süss-salzigen Marinade aus Sojasauce, Nashi-Birne, Knoblauch und Sesamöl. Danach wird er mit Zwiebeln und Pilzen knusprig gebraten und mit dem Rest der Marinade glasiert. Mit einer Schale Reis ist das für mich pures Wohlfühlessen.

Tempeh ist in meiner Küche längst kein Exot mehr. Wer ihn noch nicht so gut kennt, kann ihn auch in meinen veganen Salat-Wraps mit Tempeh und Kohlrabi kennenlernen, dort wird er klein gewürfelt mit Kohlrabi und Pilzen gebraten und in frische Salatblätter gefüllt.
Das Geheimnis steckt in der Marinade
Klassisches Bulgogi lebt von seiner Marinade, und die Birne spielt dabei die Hauptrolle. Ich nehme dafür eine Nashi-Birne, die saftig und knackig ist und eine milde, fruchtige Süsse mitbringt. Zusammen mit Sojasauce, Honig, Reiswein, Sesamöl, Knoblauch und einer ordentlichen Portion Pfeffer entsteht ein Geschmack, der süss, salzig und würzig zugleich ist. Der Tempeh saugt die Marinade richtig auf, und die zweite Hälfte wird am Ende zu einer glänzenden Sauce eingekocht.

Mindestens 30 Minuten sollte der Tempeh marinieren. Wenn ich daran denke, lege ich ihn schon am Morgen ein, dann geht es am Abend ganz schnell. In der Zwischenzeit kocht der Reis, und die Pilze und Zwiebeln sind auch schnell geschnitten.
Reis mit asiatischen Aromen gibt es bei uns übrigens in vielen Varianten. Für einen Abend mit Freunden backe ich gern mein Sushi Bake mit Tofu und Avocado, eine Art Sushi-Auflauf aus dem Ofen, den alle mit Noriblättern selbst belegen.



Unsere Kinder mögen das Bulgogi am liebsten mit viel Reis und ohne allzu viel Pfeffer, deshalb nehme ich für sie manchmal etwas weniger. Die Frühlingszwiebeln obendrauf sammeln sie dafür mit Begeisterung zusammen.
Wer süss-salzige Sesam-Glasuren genauso liebt wie ich, sollte auch meine knusprigen Sesam-Blumenkohl-Wings aus dem Ofen probieren, die perfekte Vorspeise vor dem Bulgogi.
Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Nachkochen. Schreibt mir in die Kommentare, ob ihr das Bulgogi mit Tempeh oder mit Tofu gemacht habt.






