Hallo Ihr Lieben,
bei diesem Rezept dürfen die Kinder in der Küche die Schere benutzen, und genau deshalb lieben sie es. Scherennudeln kommen ursprünglich aus der chinesischen Küche: Statt den Teig auszurollen, schneidet man ihn mit einer Schere in kleine Stücke direkt ins kochende Wasser. Jede Nudel sieht ein bisschen anders aus, und alle haben diesen wunderbar bissfesten Biss.

Die Sosse ist einfach und schnell gemacht: Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Spinat in Sesamöl, dazu Sojasauce und etwas Honig. Erdnüsse und Nudeln sind ohnehin ein Traumpaar, das wisst ihr spätestens seit meinem Soba-Nudel-Salat mit Erdnussdressing.
Ein Nudelteig ohne Ei
Für den Teig braucht ihr nur Mehl, Wasser, Salz und einen Teelöffel Sesamöl. Er ist bewusst fest, damit sich die Stücke sauber abschneiden lassen und beim Kochen nicht zerfallen. Nach 15 Minuten Ruhe wird er geschmeidig, und dann geht es auch schon los.

Haltet den Teig beim Schneiden in einer Hand über den Topf und schneidet mit der Schere in schnellem Rhythmus kleine Stücke ab. Sobald die Nudeln an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig.
Wenn es einmal ganz schnell gehen muss, nehme ich gekaufte Nudeln und mache meine Asianudeln aus dem Wok. Die stehen in kürzester Zeit auf dem Tisch und sind bei uns ein echter Retter an vollen Tagen.



Wer mag, gibt noch mehr Gemüse dazu: Pak Choi, Brokkoli oder ein paar Pilze passen wunderbar. Die Erdnüsse hacke ich nur grob, damit sie beim Essen schön knuspern.
Im Herbst koche ich übrigens auch gern mein Kürbis-Curry mit Kichererbsen und Mie-Nudeln. Ich freue mich, wenn ihr mir erzählt, wie euch die Scherennudeln geschmeckt haben.






