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  • Kurkuma-Ofengemüse von oben in einer Holzschale auf Backpapier, daneben ein Schälchen Tahini-Dressing mit goldenem Löffel
  • Kurkuma-Ofengemüse in der Nahaufnahme mit gerösteten Süsskartoffeln, Zucchini, Paprika und Rosmarin
  • Geröstetes Ofengemüse mit Kurkuma und ein Schälchen Zitronen-Tahini-Dressing mit goldenem Löffel
  • Ofengemüse mit Kurkuma in einer hellen Holzschale, seitlich fotografiert, mit Tahini-Dressing und Löffel
  • Buntes Blechgemüse mit Süsskartoffeln und Zucchini von oben, daneben das Zitronen-Tahini-Dressing
  • Zutaten für Kurkuma-Ofengemüse: Süsskartoffeln, Zucchini, Rüebli, Paprika, rote Zwiebeln, Zitrone und Tahini

2. NOVEMBER 2026

Kurkuma-Ofengemüse mit Tahini-Dressing

Von Verena Frei

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: english

Zum Rezept
Vorbereitung
15 min
Backen / Kochen
30 min
Gesamt
45 min
Portionen
4 Portionen
Was koche ich heute?Tipp an, was du zu Hause hast, und ich zeig dir, was passt.z. B. mitSüsskartoffelrote PaprikaZucchiniZum Rezeptfinder

Hallo Ihr Lieben,

wenn draussen alles grau wird, hole ich mir die Farbe aufs Blech: Dieses Kurkuma-Ofengemüse leuchtet orange, gelb, grün und violett, duftet nach Kurkuma und Paprika und bekommt zum Schluss ein cremiges Tahini-Dressing mit Zitrone. Das Schönste daran ist, dass der Ofen fast die ganze Arbeit macht, während ich in Ruhe den Tisch decke.

Kurkuma-Ofengemüse in der Nahaufnahme mit gerösteten Süsskartoffeln, Zucchini, Paprika und Rosmarin

Ofengemüse gibt es bei uns in der kalten Jahreszeit mindestens einmal pro Woche, und jedes Mal ein bisschen anders. Mein herbstliches Ofengemüse mit veganem Feta ist schon lange ein Familienliebling, und diese Kurkuma-Version mit Süsskartoffeln ist seine sonnige kleine Schwester.

Warum Kurkuma und Tahini so gut zusammenpassen

Kurkuma schmeckt leicht erdig und ein wenig herb und färbt das Gemüse goldgelb. Zusammen mit Paprikapulver, Olivenöl und einer Prise Pfeffer entsteht eine warme Würze, die die natürliche Süsse der Süsskartoffeln und Rüebli schön hervorhebt. Das Tahini bringt das Nussige, die Zitrone die Frische, und 1 EL Ahornsirup rundet alles ab. So bleibt das ganze Rezept vegan.

Geröstetes Ofengemüse mit Kurkuma und ein Schälchen Zitronen-Tahini-Dressing mit goldenem Löffel

Der wichtigste Trick beim Ofengemüse ist Platz auf dem Blech. Liegt das Gemüse übereinander, dämpft es im eigenen Saft und wird weich statt goldbraun. Ich schneide alles in ungefähr gleich grosse Stücke von etwa 2 cm und wende es nach der Hälfte der Zeit einmal. Bei uns in der Schweiz heissen Paprika übrigens Peperoni und Zucchini Zucchetti, im Rezept findet ihr die Namen, die auch in Deutschland jeder kennt.

Tahini ist bei mir eine echte Vorratsliebe: Ein Glas Sesammus steht immer im Schrank, weil es Dressings, Dips und sogar Gebäck cremig macht. Wer es genauso gern mag, sollte meinen Kürbis-Hummus mit geröstetem Gemüse probieren, dort trifft ein samtiger Dip auf knuspriges Gemüse aus dem Ofen.

Ofengemüse mit Kurkuma in einer hellen Holzschale, seitlich fotografiert, mit Tahini-Dressing und LöffelBuntes Blechgemüse mit Süsskartoffeln und Zucchini von oben, daneben das Zitronen-Tahini-DressingZutaten für Kurkuma-Ofengemüse: Süsskartoffeln, Zucchini, Rüebli, Paprika, rote Zwiebeln, Zitrone und Tahini

Als Hauptgericht reiche ich dazu Couscous, Quinoa oder warmes Fladenbrot, als Beilage passt das Blech zu fast allem. Und falls vom Einkauf noch eine Süsskartoffel übrig bleibt, macht daraus doch meine Süsskartoffel-Rösti mit Käse und Spiegelei für den Brunch am Wochenende.

Probiert das Kurkuma-Ofengemüse aus und schreibt mir in die Kommentare, welches Gemüse bei euch aufs Blech kommt.

Eure Verena

TIPPS

Verenas Notizen

Tipp aus meiner Küche: Kurkuma färbt kräftig, also wascht Schüssel, Brett und Hände gleich nach dem Mischen. Ich mische gern orange und violette Süsskartoffeln, und wer mag, gibt 1 kleine Rande in Würfeln dazu, so wird das Blech noch bunter. Das Dressing darf ruhig etwas dünner sein, als ihr denkt, denn auf dem warmen Gemüse zieht es schnell an. Für ein sättigenderes Abendessen röste ich in den letzten 15 Minuten 1 Dose abgetropfte Kichererbsen mit.

Kurkuma-Ofengemüse von oben in einer Holzschale auf Backpapier, daneben ein Schälchen Tahini-Dressing mit goldenem Löffel

Kurkuma-Ofengemüse mit Tahini-Dressing

Buntes Kurkuma-Ofengemüse aus Süsskartoffeln, Paprika, Zucchini, Rüebli und roten Zwiebeln vom Blech, mit cremigem Zitronen-Tahini-Dressing.

  • Gericht:Hauptgericht
  • Vorbereitungszeit:15 Minuten
  • Zubereitungszeit:30 Minuten
  • Portionen:4 Portionen
Vegan

KOCHUTENSILIEN

  • Backofen und Backblech
  • Backpapier
  • grosse Schüssel
  • kleine Schüssel und Schneebesen
  • Messer und Schneidebrett

ZUTATEN

Für das Ofengemüse:

Für das Tahini-Dressing:

Zum Servieren:

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ANLEITUNGEN

Gemüse vorbereiten

  1. Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
  2. Die Süsskartoffeln schälen, die Rüebli putzen und beides in etwa 2 cm grosse Stücke schneiden.
  3. Paprika und Zucchini waschen. Die Paprika entkernen, bei den Zucchini die Enden abschneiden und beides ebenfalls würfeln.
  4. Die rote Zwiebel schälen und in grobe Spalten schneiden.

Gemüse würzen und rösten

  1. Das ganze Gemüse in einer grossen Schüssel mit Olivenöl, Kurkuma, Paprikapulver, Salz und Pfeffer gründlich vermengen.
  2. Das Gemüse auf dem Blech verteilen, sodass nichts übereinanderliegt.
  3. Im Ofen 25 bis 30 Minuten rösten, bis das Gemüse weich und an den Rändern gebräunt ist. Nach etwa 15 Minuten einmal wenden.

Tahini-Dressing anrühren

  1. Tahini, Zitronensaft, Ahornsirup und den geriebenen Knoblauch in einer kleinen Schüssel verrühren.
  2. Löffelweise Wasser dazugeben und rühren, bis das Dressing cremig und fliessend ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Anrichten

  1. Das geröstete Gemüse auf Tellern oder einer Platte anrichten und mit dem Zitronen-Tahini-Dressing beträufeln.
  2. Mit frischen Kräutern garnieren und warm servieren.

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Kalorien
320 kcal
Protein
7 g
GUT ZU WISSEN

Häufige Fragen

  • Schneidet das Gemüse in ähnlich grosse Stücke von etwa 2 cm und verteilt es in einer einzigen Lage auf dem Blech. Liegt es übereinander, dämpft es im eigenen Saft, statt zu rösten. Bei 200°C Ober- und Unterhitze und einmal Wenden nach rund 15 Minuten bekommt es schöne braune Ränder. Ist das Blech zu voll, nehmt lieber 2 Bleche.

  • Fast alles, was ihr im Herbst und Winter findet: Kürbis, Randen, Blumenkohl, Brokkoli, Pastinaken oder Kartoffeln. Hartes Wurzelgemüse schneide ich etwas kleiner, weiches wie Zucchini etwas grösser, damit alles gleichzeitig gar ist. 1 Dose abgetropfte Kichererbsen macht das Blech zusätzlich sättigend.

  • Ja, in einem verschlossenen Glas hält es sich 3 bis 4 Tage im Kühlschrank. Es wird dabei fester, also rührt es vor dem Servieren mit 1 bis 2 EL Wasser wieder glatt. Wenn das Tahini beim Anrühren zuerst stockt, ist das ganz normal: Mit jedem Löffel Wasser wird es cremiger.

  • Als Hauptgericht reiche ich Couscous, Quinoa, Bulgur oder warmes Fladenbrot dazu. Auch ein Klecks Hummus oder etwas veganer Feta passen sehr gut. Als Beilage begleitet das Gemüse Gegrilltes, gebratenen Tofu oder eine Linsenpfanne.

  • Das Gemüse könnt ihr einige Stunden vorher schneiden und abgedeckt kühl stellen. Geröstet hält es sich 3 Tage im Kühlschrank und schmeckt kalt im Salat oder kurz bei 180°C im Ofen aufgewärmt. Das Dressing gebe ich immer erst beim Servieren darüber.

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