Hallo Ihr Lieben,
Rösti ist für mich ein Stück Heimat. Am Sonntag steht bei uns oft eine grosse Pfanne auf dem Herd, und dieses Mal habe ich die klassische Rösti etwas abgewandelt: Die Süsskartoffel-Rösti besteht zur Hälfte aus Süsskartoffeln, schmeckt dadurch leicht süsslich und bekommt eine wunderschöne orange Farbe. Obendrauf kommen geschmolzener Gruyère und ein Spiegelei.

Süsskartoffeln landen im Herbst ständig in meinem Einkaufskorb. Neben der Rösti mag ich sie besonders in meiner Süsskartoffel-Quiche ohne Teig mit Spinat und Feta, auch sie ein Liebling für den Brunch.
Das Geheimnis einer knusprigen Rösti
Das Wichtigste ist das Auspressen. Gebt die geraspelten Kartoffeln in ein sauberes Küchentuch und drückt so viel Flüssigkeit heraus, wie ihr könnt. Je trockener die Masse, desto knuspriger wird die Rösti und desto besser hält sie beim Wenden zusammen. Die normalen Kartoffeln sind dabei wichtig, denn ihre Stärke verbindet die Raspel.

Wenn es unter der Woche schneller gehen muss, mache ich statt Rösti gern meine Kichererbsenpuffer mit Gemüse. Der Teig ist schnell angerührt, und es braucht dafür nicht einmal eine Reibe.
Ein Spiegelei gehört für mich auf eine Rösti einfach dazu. Wer davon nicht genug bekommt, findet in meinen herzhaften Crêpes mit Gemüse und Spiegelei noch eine zweite Brunch-Idee.



Zum Wenden lege ich einen grossen Teller auf die Pfanne, drehe alles mit Schwung um und lasse die Rösti mit der hellen Seite nach unten zurück in die Pfanne gleiten. Das klingt mutiger, als es ist, und klappt nach dem ersten Mal ganz von selbst.
Und wenn danach noch Süsskartoffeln übrig sind, probiert mein Süsskartoffel-Risotto mit getrockneten Tomaten. Ich freue mich, wenn ihr mir erzählt, wie euch die Süsskartoffel-Rösti geschmeckt hat.






