Hallo Ihr Lieben,
manchmal entsteht ein Lieblingsrezept, weil man keine Lust auf Mürbeteig hat. So war es bei dieser Süsskartoffel-Quiche: Statt Teig lege ich hauchdünne Süsskartoffelscheiben in die Form, backe sie kurz vor und fülle sie dann mit Spinat, Feta und einem cremigen Eierguss. Der Rand wird goldbraun und leicht süss, die Füllung bleibt saftig, und ganz nebenbei ist die Quiche glutenfrei.

Wer eine klassische Quiche mit Teig sucht, findet in meiner veganen Tomaten-Wähe mit knusprigem Boden das Gegenstück. Diese hier ist die leichtere Variante für alle Tage, an denen es ohne Teigkneten gehen soll.
Der Boden aus Süsskartoffeln
Das Wichtigste sind gleichmässig dünne Scheiben, am besten 2 bis 3 mm. Mit einer Mandoline geht das in 2 Minuten. Legt die Scheiben dachziegelartig und lasst sie am Rand etwas überstehen, dann entsteht beim Backen dieser hübsche, gewellte Kranz.

Bleibt eine Süsskartoffel übrig, landet sie bei uns fast immer in einer Süsskartoffel-Kürbis-Suppe mit Kokosmilch. Die Suppe passt auch wunderbar als Vorspeise, wenn die Quiche das Hauptgericht ist.
Spinat und Käse sind für mich ohnehin ein unschlagbares Paar. Im Ofen kombiniere ich Spinat und etwas Cremiges auch gern in meiner gefüllten Paprika mit Spinat und Ricotta, ein ebenso einfaches Abendessen für die ganze Familie.



Lasst die Quiche nach dem Backen 10 Minuten ruhen, bevor ihr sie anschneidet. Dann setzt sich der Guss, und die Stücke fallen nicht auseinander.
Und wenn ihr Süsskartoffeln einmal ganz anders erleben wollt, probiert meine Süsskartoffel-Tacos mit Avocado-Creme. Ich freue mich, wenn ihr mir erzählt, wie euch die Süsskartoffel-Quiche geschmeckt hat.






