Hallo Ihr Lieben,
wenn im Herbst die ersten Birnen im Korb liegen, backe ich diesen Flammkuchen fast jede Woche. Birnen-Flammkuchen mit Gorgonzola ist für mich die schönste Kombination aus süss und salzig: saftige Birnenwürfel, kräftiger Blauschimmelkäse, knackige Baumnüsse und zum Schluss ein Faden Honig, der im Ofen leicht karamellisiert.

Der Boden kommt ohne Hefe aus, genau wie bei meinem Kartoffel-Flammkuchen mit Fenchel und Rosmarin, nur nehme ich hier helles Weizenmehl statt Roggen. Er braucht Mehl, Wasser, Olivenöl und Salz, 30 Minuten Ruhe und dann einen richtig heissen Ofen.
Birne, Gorgonzola und Honig
Nehmt reife, aber noch feste Birnen, dann bleiben die Würfel im Ofen schön saftig und zerfallen nicht. Der Gorgonzola schmilzt zwischen den Birnen und Zwiebeln, und der Honig verbindet alles. Wenn euch Blauschimmelkäse zu kräftig ist, funktioniert der Birnen-Flammkuchen auch mit Ziegenfrischkäse.

Als Abendessen serviere ich dazu am liebsten einen knackigen Fenchel-Rucola-Salat mit Birne und Feta, dann wandert die Birne gleich zweimal auf den Tisch. Die leichte Säure vom Salat passt perfekt zum würzigen Käse.
Für Gäste mache ich daraus gern ein kleines Herbstmenü: vorneweg eine Schale cremige Kürbissuppe mit Birnen, danach den Flammkuchen in Stücken direkt vom Blech. So bleibt die Küche entspannt, denn die Suppe köchelt, während der Teig ruht.



Beim Ausrollen lohnt sich Geduld: je dünner der Teig, desto knuspriger der Rand. Ich rolle ihn so dünn aus, dass ich fast die Maserung der Arbeitsfläche durchschimmern sehe.
Und wenn danach noch Birnen im Korb liegen, backt doch meinen saftigen Birnen-Gewürzkuchen mit Zimt und Nelken für den Sonntag. Ich freue mich, wenn ihr mir erzählt, wie euch der Birnen-Flammkuchen geschmeckt hat.






