Hallo Ihr Lieben,
wer hätte gedacht, dass Waffeln so pink sein können? Randen-Waffeln sind mein Lieblingsbeweis, dass Waffeln nicht immer süss sein müssen. Rohe Randen werden mit der Milch fein püriert und färben den Teig leuchtend pink, dazu kommen Ziegenfrischkäse, ein Hauch Rosmarin und obendrauf Honig, Ziegenkäse, Rucola und geröstete Baumnüsse.

Die Idee kam mir, weil meine knusprigen Zucchini-Waffeln mit Parmesan bei uns so gut ankommen. Wenn Zucchini im Waffeleisen funktionieren, warum dann nicht auch Randen? Die Randen-Waffeln sind die Herbst- und Winterversion davon, etwas süsser und mit dieser unglaublichen Farbe.
Rohe Randen im Teig
Die Randen kommen roh und geschält in den Mixer, zusammen mit der Milch. So entsteht ein glattes, pinkes Püree, und ihr spart euch das Vorkochen. Wie ihr Randen am besten schält, lagert und verarbeitet, erkläre ich ausführlich in meinem Beitrag Rote Bete richtig zubereiten und lagern.

Damit die Waffeln trotz des schweren Pürees luftig werden, trenne ich die Eier und hebe das steife Eiweiss zum Schluss unter. Das macht einen grossen Unterschied, versprochen.
Kaufe ich Randen, nehme ich meist gleich ein ganzes Bund. Aus den übrigen Knollen wird am nächsten Tag ein Randensalat mit Orangen und Ricotta, der passt übrigens auch wunderbar neben die Waffeln auf den Brunchtisch.



Zum Brunch backe ich die Waffeln kurz bevor die Gäste kommen und halte sie im Ofen bei 80 Grad warm. Rucola, Käse und Nüsse stelle ich in Schalen dazu, dann belegt sich jeder seine Waffel selbst.
Und wer es danach doch noch süss mag, findet in meinen Apfel-Zimt-Waffeln mit frisch geriebenem Apfel die perfekte Ergänzung. Ich freue mich, wenn ihr mir erzählt, wie euch die Randen-Waffeln geschmeckt haben.






