Hallo Ihr Lieben,
es gibt bei uns Herbstsonntage, an denen das Waffeleisen gar nicht mehr kalt wird. Apfel-Zimt-Waffeln sind daran schuld, und das Beste daran ist, dass der Apfel nicht obendrauf liegt, sondern fein gerieben mitten im Teig steckt. Dadurch werden die Waffeln innen richtig saftig, während sie aussen knusprig bleiben, und die ganze Küche riecht nach Zimt.

Wenn ihr eine vegane Variante mit Chiasamen sucht, sind meine knusprigen Apfel Chia Waffeln ohne Ei genau das Richtige. Diese hier sind die klassische Version mit Ei und Butter, dafür mit deutlich mehr Zimt und einer Extraportion Apfel.
Äpfel und Zimt
Nehmt säuerliche, feste Äpfel wie Boskoop oder Braeburn, die halten beim Reiben ihre Struktur. Wichtig ist, sie nach dem Reiben kurz auszudrücken: Jedes Gramm Wasser, das im Teig bleibt, kostet euch Knusprigkeit. Wer Apfel und Zimt in Muffinform mag, findet in meinen Apfel-Streusel-Muffins mit Zimt dieselbe Kombination zum Mitnehmen.

Am Wochenende kommen bei uns gedünstete Apfelwürfel, Karamellsosse und eine Kugel Vanilleeis dazu, genau so wie auf den Bildern. Unter der Woche reicht Puderzucker völlig. Und wenn die Apfelkiste noch voll ist, backe ich am selben Nachmittag gleich noch meinen Apfel-Flammkuchen mit Zimt und Mandeln.



Übrig gebliebene Waffeln friere ich einzeln ein und werfe sie morgens direkt gefroren in den Toaster, dann gibt es auch am Dienstag noch Sonntagsfrühstück. Für den Sommer merkt euch meine Waffeln mit Erdbeer-Minz-Kompott, das ist dasselbe Prinzip mit anderen Früchten. Ich freue mich, wenn ihr mir erzählt, wie euch die Apfel-Zimt-Waffeln geschmeckt haben.






