Hallo Ihr Lieben,
ein Sonntagmorgen ohne Zopf ist bei uns in der Schweiz fast undenkbar. Im Herbst darf es aber gerne etwas mehr sein als der klassische Butterzopf: Mein Hefezopf mit Apfel-Mandel-Füllung hat eine saftige Füllung aus geriebenen Äpfeln, Mandeln und Zimt, die sich beim Verdrehen in schönen Schichten durch den ganzen Zopf zieht. Noch warm mit Honig bestrichen, duftet die ganze Wohnung nach Apfelkuchen.

Die Technik kennt ihr vielleicht schon von meinem Zopf mit Rüeblifüllung zu Ostern: Teig ausrollen, füllen, aufrollen, längs halbieren und die beiden Stränge verdrehen. Das sieht aufwendig aus, ist aber einfacher als ein klassisch geflochtener Zopf, weil die Kastenform alles in Form hält.
Der Teig und die Füllung
Im Hefeteig stecken neben Mehl auch gemahlene Mandeln, das macht ihn besonders zart und saftig. Eier braucht er keine, nur Milch und weiche Butter. Genau wie bei meinen veganen Himbeer-Quark Heferollen lohnt es sich, den Teig lange genug zu kneten, bis er glatt und elastisch ist.

Für die Füllung reibe ich die Äpfel grob und mische sie mit Mandeln, Zucker, Zimt, einem Spritzer Zitronensaft und ein paar Rosinen. Wer den Zopf vegan backen möchte, tauscht Milch und Butter einfach aus. Welche Pflanzenfette sich dafür bewähren, habe ich in meinem Beitrag zum Backen ohne Butter zusammengefasst.
Nach dem Formen bekommt der Zopf noch 30 Minuten Ruhe, dann geht er für 30 bis 35 Minuten bei 180 Grad in den Ofen. Sobald er herauskommt, pinsle ich ihn mit Honig ein, der zieht in die heisse Kruste und lässt die Mandeln glänzen.


Bleiben euch noch Äpfel übrig, dann backt damit meine vegane Apfelwähe mit Guss, den Schweizer Klassiker für den Zvieri am Nachmittag.
Und wenn im Dezember die Adventssonntage kommen, backe ich gerne meinen Cranberry-Orangen-Zopf für die Weihnachtszeit, ebenfalls mit Füllung. Ich wünsche euch viel Freude beim Backen und einen gemütlichen Sonntag.






