Hallo Ihr Lieben,
heute teile ich ein Rezept mit euch, nach dem ich mehrfach gefragt wurde: vegane Apfelwähe mit Guss. Die Apfelwähe ist ein Schweizer Klassiker, während man in Deutschland eher eine Apfelkuchen macht, ist die Wähe hier sehr beliebt. Aber das auch aus gutem Grund, alleine der Duft, wenn die Apfelwähe im Ofen backt, ist herrlich. Und wenn sich der süsse Duft dann im Haus verbreitet hat, dann verzehrt man die Wäre am besten noch warm. Sehr gut passt auch eine Kugel Glacé dazu, oder ein Klecks aufgeschlagene pflanzliche Sahne, wobei sich der Blick aufs Etikett lohnt, denn längst nicht jeder pflanzliche Rahm wird steif, gekühlte vollfette Kokosmilch dagegen schon.
Die Apfelwähe mit Guss ist schnell gemacht und dadurch, dass sie nicht so mächtig ist, passt sie wunderbar zum Frühstück, Brunch, als Dessert oder zum Zvieri - you name it :-). Ein Klassiker für fast jede Gelegenheit. Und dabei benötigt das Rezept nur wenige Zutaten: ein knuspriger Teig, darauf Haselnüsse, saftige Apfel und ein süsser Guss - fertig!
Welche Sorte ich dafür nehme, hängt davon ab, was gerade auf dem Markt liegt. Eine Übersicht, welche Apfelsorten sich zum Backen eignen, habe ich euch separat aufgeschrieben.

Auch ungebacken ist die Apfelwähe schon eine Augenweide, ich konnte mich nicht zurückhalten und musste schon einige Fotos vom Enstehungsprozess machen. Dabei ist es wirklich einfacher als es aussieht, die Äpfel so schön anzurichten.



Der Guss der Apfelwähe lässt sich ganz einfach mit einem veganen Rahm und etwas pflanzlichem Joghurt herstellen. Ich habe für das Rezept einen ungesüssten Kokosjoghurt verwendet und das hat sehr gut funktioniert. Mit etwas Rohrrohr- oder auch Kokosblütenzucker bekommt die Apfelwähe noch eine feine karamellige Note, was wir sehr gerne haben.

Für die Apfelwähe eignen sich am besten feste und leicht säuerliche Apfelsorten, ich mag sehr gerne Boskopp, Gala, Golden Delicious oder auch Braeburn zum Backen. Und wenn danach noch ein paar Äpfel in der Kiste liegen, findet ihr in meinen Apfelrezepten von süss bis herzhaft Nachschub, vom Kohlrabi-Salat bis zur Konfi.

Mir schmeckt die Wähe tatsächlich warm, ganz frisch aus dem Ofen am allerbesten. Was für ein Genuss, serviert sie doch einmal mit etwas aufgeschlagenem Rahm oder Vanille-Glacé. Das ist ein köstliches und nicht zu schweres Dessert nach einem leckeren Essen. Im Sommer übernimmt diese Rolle bei uns der Polentakuchen mit karamellisierten Pfirsichen. Aber ich kann euch sagen, auch man nächsten Tag schmeckt die Wähe noch sehr gut, wenn überhaupt jemals etwas übrig bleiben sollte.

Ich bekomme direkt wieder Lust auf diese leckere Apfelwähe, sie ist wirklich schnell gemacht und die Zutaten hat man meist Zuhause. Ich hoffe, ihr probiert dieses Rezept einmal aus und ich freue mich auf euer Feedback. Fürs nächste Sonntagsfrühstück hätte ich auch schon eine Idee: Vegane Zitronen-Ricotta Pancakes, aussen goldbraun, innen luftig und bei der ganzen Familie beliebt.
Wenn ihr genauso gerne mit Äpfeln backt wie ich, probiert unbedingt auch meine Apfel-Zimt-Muffins oder die fluffigen Apfelpfannkuchen. Und für die kühleren Monate ist mein Birnen-Gewürzkuchen ein echter Familienliebling.










