Hallo Ihr Lieben,
sobald die ersten Äpfel vom Baum hinter dem Haus in der Küche liegen, wird bei uns gebacken, und meine Apfel-Streusel-Muffins mit Zimt sind das Erste, was aus dem Ofen kommt. Ein lockerer Rührteig mit Apfelwürfeln, obendrauf eine dicke Haube aus knusprigen Butterstreuseln mit Zimt, und die ganze Küche riecht nach Herbst. Das Rezept ergibt 12 Muffins und braucht mit Backen 45 Minuten.

Viele von euch backen seit Jahren meine veganen Apfel-Zimt-Muffins ohne Ei, und die bleiben mein Rezept, wenn jemand ohne Ei und Butter backen möchte. Diese Streusel-Version ist die klassische Schwester dazu: mit Ei, Milch und Butter im Teig, dadurch etwas saftiger und kuchiger, und mit einer Streuselschicht, die beim Reinbeissen knuspert.
Die Streusel sind eigentlich die halbe Miete. Kalte Butter, Mehl, Zucker und Zimt werden mit den Fingerspitzen zu groben Krümeln verrieben und nicht geknetet, dann bleiben sie im Ofen knusprig, statt zu einer Kruste zu verschmelzen. Dieselben Streusel liegen bei uns im Herbst auch auf meinem veganen Apfelkuchen mit Streuseln, dort als Schicht über dem ganzen Kuchen.

Beim Teig gilt, was für alle Muffins gilt: nur so lange rühren, bis Mehl und Flüssigkeit gerade verbunden sind, ein paar Klümpchen dürfen bleiben. Wer zu lange rührt, bekommt zähe Muffins. Das habe ich bei meinen Rhabarber-Streusel-Muffins für den Frühling gelernt, die nach demselben Prinzip funktionieren, nur mit saurer Frucht statt süsser.

Mit Äpfeln ist das Rezept aber nicht am Ende. Im Sommer wandern bei uns Heidelbeeren und Himbeeren in denselben Teig, wie bei meinen Beeren-Muffins mit frischen Beeren, und die Zimtstreusel passen auch dazu erstaunlich gut.


Ich hoffe, ihr backt die Muffins bald nach, am besten gleich die doppelte Menge, denn bei uns sind sie nie älter als 2 Tage geworden. Und sobald die Zwetschgen reif sind, probiert unbedingt auch meine Zwetschgen-Schokoladen-Muffins mit dunkler Schokolade, die mein zweiter Herbstliebling sind.






