Hallo Ihr Lieben,
dieser Regenbogen-Flammkuchen ist mein liebstes Herbstgericht, wenn ich ein bisschen Farbe auf den Tisch bringen möchte. Auf einem hauchdünnen Teig ohne Hefe liegen Kräuter-Crème-fraîche, etwas Käse und fein gehobeltes Gemüse in leuchtenden Streifen: violetter Rotkohl, orange Rüebli, tiefrote Randen und grün-gelber Lauch. Allein der Anblick macht gute Laune.

Flammkuchen backe ich im Herbst sowieso besonders oft. Wer es lieber süss-herzhaft mag, findet in meinem Birnen-Flammkuchen mit Gorgonzola einen wunderbaren Begleiter, und beide Flammkuchen nebeneinander auf dem Tisch sind ein echter Hingucker.
Ein Teig, der ohne Hefe auskommt
Für den Flammkuchenteig braucht ihr nur Mehl, Salz, lauwarmes Wasser und Olivenöl. Nach kurzem Kneten darf er 30 Minuten ruhen, danach lässt er sich ganz dünn ausrollen. Weil er nicht aufgeht, wird er im heissen Ofen schön knusprig, und genau so mag ich Flammkuchen am liebsten.

Das Gemüse hoble ich mit dem Gemüsehobel in feine Streifen. So gart es in der kurzen Backzeit perfekt und bleibt trotzdem saftig. Die Randen verarbeite ich immer zuletzt, denn sie färben alles, was sie berühren. Wenn ihr mehr über die Knolle wissen wollt, findet ihr in meinem Ratgeber Rote Bete zubereiten alles zu Garzeiten, Schälen und Lagern.
Beim Belegen dürfen bei uns die Kinder mithelfen. Jedes bekommt eine Farbe, und dann wird gelegt, verschoben und diskutiert, ob der Lauch nicht doch besser neben die Rüebli gehört. Am Ende ist jeder Regenbogen ein bisschen anders, und das ist genau richtig so.



Dazu serviere ich einen grünen Blattsalat mit einer leichten Vinaigrette. Als Vorspeise oder zum Apéro reichen die beiden Flammkuchen in schmale Streifen geschnitten auch für 6 bis 8 Personen.
Und wenn ihr danach noch nicht genug von Flammkuchen habt, probiert unbedingt auch meinen Kartoffel-Flammkuchen mit Fenchel, eine herrlich aromatische Variante mit Rosmarin.
Ich bin gespannt auf eure Regenbögen. Zeigt mir gern, in welcher Reihenfolge ihr die Farben gelegt habt.






