Hallo Ihr Lieben,
Kartoffelstock gehört bei uns zu den Gerichten, die einfach glücklich machen. Im Herbst koche ich aber noch lieber dieses Miso-Süsskartoffelpüree. Die Süsskartoffeln werden weich gekocht und mit heller Miso-Paste, Butter, einem Hauch Ingwer und etwas Pflanzenmilch cremig gestampft. Das Ergebnis leuchtet orange, schmeckt leicht süsslich und hat eine wunderbar würzige Tiefe.

Ein Püree ein bisschen aufzupeppen, das habe ich zuletzt bei meinem Blumenkohl-Kartoffel-Püree mit Trüffel gemacht. Hier übernimmt die Miso diese Rolle, und das Püree ist trotzdem in gut einer halben Stunde auf dem Tisch.
Warum Miso so gut zu Süsskartoffeln passt
Miso ist eine fermentierte Paste aus Sojabohnen, oft zusammen mit Reis oder Gerste. Sie schmeckt salzig und ein wenig nussig und bringt genau das mit, was der süssen Knolle sonst fehlt. Ich nehme helle Miso, die ist mild und lässt den Geschmack der Süsskartoffel im Vordergrund. Weil die Paste selbst salzig ist, schmecke ich erst ganz am Ende mit Salz ab.

Ein Glas Miso steht bei mir inzwischen immer im Kühlschrank. Besonders gern rühre ich sie auch in meine cremige Miso-Polenta mit grünem Gemüse, die ist ähnlich schnell gemacht und genauso wohltuend.
Zum Stampfen reicht ein einfacher Kartoffelstampfer, dann bleibt das Püree etwas rustikaler. Mit dem Pürierstab wird es ganz glatt und fast seidig, so mögen es meine Kinder am liebsten.



Als Beilage passt das Püree zu gebratenem Tofu, Pilzen oder Ofengemüse. Mit einem Spiegelei und etwas Salat obendrauf wird daraus bei uns auch mal ein schnelles Abendessen.
Habt ihr danach noch Süsskartoffeln übrig, dann probiert meine Süsskartoffel-Rösti mit Spiegelei. Ich freue mich auf eure Erfahrungen mit dem Miso-Püree.






