Hallo Ihr Lieben,
Polenta kennen viele nur als Beilage, bei uns ist sie oft das Hauptgericht. Diese Miso-Polenta ist mein liebster Beweis dafür: Die Polenta wird ganz weich und cremig gekocht, und am Ende rühre ich Miso-Paste und ein Stück Butter hinein. Das gibt eine salzige, runde Würze, die sonst nur ein guter Parmesan schafft. Obendrauf kommt eine grosse Portion grünes Gemüse aus der Pfanne.

Wer Polenta lieber aus dem Ofen mag, sollte meinen Polenta-Auflauf mit Auberginen und Mozzarella probieren. Die cremige Variante hier ist dafür in einer halben Stunde fertig und damit perfekt für den Feierabend.
Miso, die Würze aus Japan
Miso ist eine fermentierte Paste aus Sojabohnen, oft zusammen mit Reis oder Gerste. Helle Miso schmeckt mild und leicht süsslich, dunkle deutlich kräftiger. Ich rühre die Paste immer zuerst mit etwas heissem Wasser glatt, damit keine Klümpchen entstehen, und gebe sie erst ganz zum Schluss dazu.

Miso verwende ich übrigens längst nicht nur in der Polenta. In meinen veganen Umami-Ramen mit Miso sorgt sie für eine Brühe mit richtig viel Tiefe.
Beim Gemüse halte ich mich an grüne Sorten: Spargel, Brokkoli, Erbsen und Frühlingszwiebeln. Alles kommt nacheinander in die Pfanne, damit jedes Gemüse seinen Biss behält, und ein Spritzer Zitronensaft macht das Ganze frisch.



Wer gerade keinen Spargel bekommt, nimmt grüne Bohnen oder Zuckerschoten. Wichtig ist nur, dass das Gemüse knackig bleibt und einen schönen Kontrast zur weichen Polenta bildet.
Grünen Spargel mit asiatischer Würze mag ich auch sehr in meinen Soba-Nudeln mit grünem Spargel und Sesam. Ich freue mich, wenn ihr mir erzählt, wie euch die Miso-Polenta geschmeckt hat.






