Hallo Ihr Lieben,
was macht man an einem grauen Herbstabend, wenn alle Lust auf Lasagne haben, aber niemand eine Stunde auf den Ofen warten will? Bei uns gibt es dann Lasagne-Suppe. Sie schmeckt nach Tomatensauce, Oregano und Parmesan, genau wie eine Lasagne, steht aber in 45 Minuten auf dem Tisch und kommt ganz ohne Hackfleisch aus, weil rote Linsen die Arbeit übernehmen.

Rote Linsen sind in meiner Küche ohnehin ein Dauergast, sie zerfallen beim Kochen und machen jede Suppe sämig. Wer sie lieber fruchtig mag, sollte meine cremige vegane Linsensuppe mit Orangen probieren, die ist für mich die perfekte Wintersuppe.
Warum die Nudeln extra kochen
Die Lasagneblätter breche ich in Stücke und koche sie in einem zweiten Topf. So bleiben sie bissfest, und die Suppe wird nicht zu dick, auch nicht, wenn ihr am nächsten Tag Reste aufwärmt. In der Schale sehen die gewellten Nudelstücke dann aus wie kleine Lasagne-Schichten.

Wenn ihr am Wochenende doch die Zeit für eine richtige Lasagne habt, ist meine Herbst-Lasagne mit Kürbis und Spinat die grosse Schwester dieser Suppe. Die Suppe ist die Version für den Dienstagabend, wenn es schnell gehen muss.
Und wer Lasagne einmal ganz schweizerisch erleben möchte, findet in meiner Lasagne à la Älplermagronen Kartoffeln, Apfel und karamellisierte Zwiebeln zwischen den Schichten. Bei uns wechseln sich die beiden im Herbst regelmässig ab.



Der Balsamico kommt ganz am Schluss dazu, zusammen mit dem Spinat. Der Schuss Säure hebt die Tomaten hervor und macht die Suppe runder, das ist mein kleiner Trick für alle Tomatensuppen.
Und wenn noch grüne oder braune Linsen im Schrank stehen, koche ich am liebsten meine Mujadara mit Linsen und Röstzwiebeln. Ich freue mich, wenn ihr mir erzählt, wie euch die Lasagne-Suppe geschmeckt hat.






