Hallo Ihr Lieben,
Älplermagronen gehören zu den Gerichten, bei denen bei uns alle sofort am Tisch sitzen. Irgendwann habe ich mich gefragt, was passiert, wenn ich sie in eine Auflaufform schichte, und so ist diese Lasagne à la Älplermagronen entstanden: Lasagneblätter statt Hörnli, hauchdünne Kartoffeln, Apfelscheiben und Zwiebeln dazwischen, obendrauf Käse. Das Apfelmus liegt also nicht mehr daneben, sondern steckt mitten drin.

Wer lieber mit Gemüse schichtet, findet in meiner Auberginen-Lasagne mit Pesto die mediterrane Antwort auf dieselbe Frage. Hier geht es dagegen um reines Schweizer Wohlfühlessen, mit Muskat, Rahm und einer ordentlichen Portion Käse.
Kartoffeln und Äpfel
Beides muss hauchdünn gehobelt werden, sonst gart es langsamer als die Lasagneblätter und bleibt in der Mitte fest. Ich nehme mehligkochende Kartoffeln, weil ihre Stärke die Sosse zusätzlich bindet, und säuerliche Äpfel, die gegen Rahm und Käse ankommen. Dieselbe Hobeltechnik nutze ich auch für meinen Kartoffel-Flammkuchen mit Fenchel, nur dass die Scheiben dort knusprig werden statt cremig.

Die Sosse würze ich absichtlich zu kräftig. Beim Backen saugen Kartoffeln und Teigplatten so viel davon auf, dass eine brav abgeschmeckte Sosse am Ende fad wirkt. Wer das Prinzip herbstlich mag, sollte auch meine Herbst-Lasagne mit Kürbis probieren.



Am nächsten Tag schmeckt die Lasagne fast noch besser, weil sich alles gesetzt hat. Ich wärme sie zugedeckt bei 160 Grad auf, dann bleibt sie saftig. Falls ihr eine vegane Version sucht, zeigt meine vegane Kürbislasagne mal anders, wie gut das ohne Rahm und Käse funktioniert. Ich freue mich, wenn ihr mir erzählt, wie euch die Älplermagronen-Lasagne geschmeckt hat.






