Hallo Ihr Lieben,
wenn im Sommer die Auberginen glänzend und prall auf dem Markt liegen, wandert bei uns fast automatisch diese Auberginen-Lasagne mit Pesto in den Ofen. Sie ist eine richtige Lasagne mit Lasagneblättern – nur dass zwischen den Schichten noch gebackene Auberginenscheiben und eine grosszügige Lage Pesto stecken. Das macht sie herrlich saftig, mediterran und so sättigend, dass am Tisch wirklich niemand nach etwas anderem fragt.

Der wichtigste Schritt passiert, bevor überhaupt geschichtet wird: Die Auberginen kommen in dünnen Scheiben, mit Olivenöl bestrichen und gewürzt, für 15-20 Minuten bei 180 °C in den Ofen. Sie werden dabei weich und leicht gebräunt – und verlieren genau das Wasser, das die Lasagne sonst verwässern würde, und roh kommt bei mir keine Scheibe in die Form, denn bekömmlich wird die Aubergine erst gegart, wie ich in Aubergine zubereiten und lagern erkläre. Währenddessen köchelt die Tomatensauce aus Zwiebel, Knoblauch, Dosentomaten, Tomatenpüree, italienischen Kräutern und einem Löffel Balsamico 20 Minuten vor sich hin. Frisches Basilikum kommt erst ganz zum Schluss dazu, damit es sein Aroma behält.

Dann wird geschichtet: Tomatensauce, Lasagneblätter, wieder Tomatensauce, Auberginen – und darüber grosszügig Pesto, während in meinen Peperoni mit mediterraner Reisfüllung statt Schichten ein kleines Antipasti-Sortiment aus getrockneten Tomaten, Artischockenherzen und grob gehackten Kapern in die Hälften wandert. Das wiederholt sich, bis alles aufgebraucht ist, und zwar so, dass ganz oben eine Pesto-Schicht liegt. Darauf kommt der geriebene Parmesan, und im Ofen passiert nach 35-40 Minuten genau das, worauf alle warten: Das Öl aus dem Pesto und der Käse verbinden sich zu einer goldbraunen, knusprigen Kruste. Danach heisst es kurz Geduld haben – 10 Minuten Ruhe, dann lässt sich die Lasagne sauber in Stücke schneiden.


Wenn du geschichtete Ofengerichte so liebst wie ich, probier unbedingt auch meine Herbst-Lasagne mit Kürbis für die kühleren Monate und meine mexikanische Tortilla-Lasagne, wenn es mal etwas anderes sein darf. Und falls du das Pesto selbst machen möchtest: Mein veganes Bärlauchpesto passt hier ganz wunderbar dazu.






