Hallo Ihr Lieben,
diese kleinen veganen Tannenbaum-Plätzchen sind mein liebster Beweis dafür, dass Weihnachtsguetzli ganz ohne Ei und Butter richtig festlich aussehen können. Bei uns in der Familie hat es Tradition, jedes Jahr neue Sorten auszuprobieren, statt immer dieselben zu backen, und diese Sterne mit Schnee sind aus genau so einem Backtag entstanden. Welche Klassiker sonst noch ohne Ei und Butter gelingen, habe ich euch in meinem Beitrag welche Weihnachtsplätzchen vegan gelingen zusammengestellt.
Das Prinzip ist ganz einfach: Ihr stecht aus einem würzigen Mandelteig mit Zimt und Lebkuchengewürz Sterne in mehreren Grössen aus und stapelt sie nach dem Backen von gross nach klein. Am schönsten werden die Bäumchen mit drei Grössen, und genau dafür lohnt sich ein Set mit Sternausstechern in drei Grössen. Zwischen den Sternen sitzt jeweils ein Klecks Schnee, der alles zusammenhält.

Aquafaba statt Eischnee
Ich bin schon lange ein Fan von Aquafaba, dem Kochwasser von Kichererbsen. Mit Puderzucker schlägt es sich genau wie Eischnee zu einer festen, glänzenden Masse auf, und man schmeckt die Kichererbsen überhaupt nicht heraus. Auch wenn es im ersten Moment etwas komisch klingt, das Wasser aus dem Kichererbsenglas für etwas Süsses zu verwenden: Probiert es einfach aus. Wie Aquafaba auch in anderen Rezepten das Eiweiss ersetzt, zeige ich euch in meinem Überblick Eischnee mit Aquafaba ersetzen.
Mandeln, Zimt und Lebkuchengewürz
Der Teig erinnert ein bisschen an Zimtsterne: viele gemahlene Mandeln, Zimt und eine gute Portion Lebkuchengewürz. Dazu kommt etwas Dinkelmehl, damit sich der Teig dünn ausrollen und sauber ausstechen lässt, und vegane Butter für die mürbe Konsistenz. Mit Puderzucker statt Kristallzucker wird der Teig schön fein, und die Sterne bekommen eine glatte Oberfläche.



Die Tannenbäume sind eines von drei Rezepten aus meiner kleinen Guetzli-Serie, alle drei Sorten zusammen findet ihr in meinem Beitrag vegane Weihnachtsguetzli mit 3 Rezepten. Setzt beim Stapeln jeden Stern leicht verdreht auf den darunter, so dass die Zacken versetzt liegen, dann sehen die Bäumchen aus wie richtige Tannen. Nach dem zweiten Backen bei 100 Grad ist der Schnee fest, und die kleinen Bäume stehen stabil auf dem Guetzli-Teller.

Wenn ihr gleich mehrere Sorten für den Guetzli-Teller backen wollt: Aus derselben Backrunde stammen auch meine veganen Mohnkipferl mit Mohnzucker. Die waren bei unseren Mädels damals der grosse Favorit, und sie kommen ganz ohne Ausstecher aus.
Wer Schokolade und Karamell liebt, sollte unbedingt noch die Schoko-Karamell-Kekse mit Dattelkaramell probieren. Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Stapeln und eine gemütliche Adventszeit! Schreibt mir gerne in die Kommentare, wie eure Tannenbäume geworden sind.






