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  • vegane Plätzchen - 1 Teig und 3 Sorten
  • Bio-Backzutaten und Süssungsmittel in einer Schale, Zutaten
  • Gemischte vegane Weihnachtsplätzchen auf rundem Teller von oben
  • Quadratisch ausgerollter Mürbeteig auf Backpapier, Vorbereitung
  • Konfitüre wird mit Löffel auf den Teig gestrichen, Schritt
  • Teigplatte komplett mit roter Konfitüre bestrichen, von oben
  • Konfitüre-Teig zu einer langen Rolle gewickelt auf Backpapier
  • Teigrolle wird in Konfitüre-Schnecken geschnitten, beim Schneiden
  • Zur Rolle aufgerollter Konfitüre-Teig auf Backpapier
  • Aufgeschnittene Konfitüre-Schnecken auf Backpapier vor dem Backen
  • vegane Karamell Cookies
  • Teigkugel neben Zimt-Päckchen und Glasur, Zutaten

26. NOVEMBER 2019

vegane Plätzchen - 1 Teig und 3 Sorten

Von Verena Frei

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: english

Zum Rezept

Aktualisiert am 8. Juli 2026

Vorbereitung
15 min
Backen / Kochen
30 min
Portionen
3 Bleche

Hallo Ihr Lieben, seid ihr schon fleissig in der Weihnachtsbäckerei? Oder seid ihr noch auf der Suche nach einfachen und gelingsicheren Rezepten? Dann habe ich heute genau das Richtige für Euch: vegane Plätzchen - 1 Teig und 3 Sorten. 1 einfacher, veganer Grundteig aus dem ihr 3 leckere Sorten Plätzchen - oder wie man hier sagt: Guetzli zaubern könnt.

Zusammen mit Migros Bio/Alnatura Schweiz* habe ich diese leckeren Rezepte für euch entwickelt. Die Zutaten sind alle in Bio-Qualität, denn das ist mir nicht nur beim Kochen sondern eben auch beim Backen sehr wichtig. Und ich finde, dass man dies bei den fertige Plätzchen einfach schmeckt. Anstatt Industriezucker habe ich Kokosblütenzucker verwendet, denn ich liebe seine karamellige Note. Fürs Karamell habe ich Dattelsirup verwendet, ich kann euch schon verraten, es ist wahnsinnig lecker geworden. Alle nötigen Zutaten findet ihr in eurer Migros.

Gerade bei weihnachtlichen Zutaten wie Zimt, Schokolade und Zitrusfrüchten (in diesem Fall der Abrieb) ist es besonders wichtig, auf gute Qualität und Bio zu achten. Beim Zimt ist z.B. der Ceylon-Zimt kostbarer als Cassia und im Aroma feiner und zurückhaltender. Cassia-Zimt ist dagegen reich an Cumarin, enthält aber praktisch kein Eugenol. Da Cumarin in zu grossen Mengen leberschädigend wirken kann, wird dazu geraten, Ceylon-Zimt zu bevorzugen.

Bio-Backzutaten und Süssungsmittel in einer Schale, Zutaten

Nun aber zu den Rezepten, ich habe 3 verschiedene Sorten aus dem Grundteig zubereitet:

Konfitüre-Rollen mit Hagebutten-Konfi

Karamell-Thumbprint Cookies

Kokos-Schoggi-Sterne

Durch die Zugabe von wenigen Zutaten, erhaltet ihr so 3 verschiedene leckere Guetzli, die nicht nur optisch sehr verschieden sind, sondern auch im Geschmack und so kann jeder seinen Liebling finden.

Gemischte vegane Weihnachtsplätzchen auf rundem Teller von oben

Und hier noch die einzelnen Arbeitsschritte zu den Guetzli:

Konfitüre-Rollen mit Hagebutten-Konfi

Quadratisch ausgerollter Mürbeteig auf Backpapier, VorbereitungKonfitüre wird mit Löffel auf den Teig gestrichen, SchrittTeigplatte komplett mit roter Konfitüre bestrichen, von oben

Die Hagebuttenkonfitüre ist übrigens super lecker, ich habe sie zum ersten Mal gekauft und bin begeistert. Sie ist ganz samtig und fein und wusstet ihr, dass Hagebutten ein wahres Vitamin-C-Wunder sind? Ausserdem stecken sie voller wertvoller Antioxidanzien. So bekommen die Guetzli also einen richtig gesunden Kick :-).

Konfitüre-Teig zu einer langen Rolle gewickelt auf BackpapierTeigrolle wird in Konfitüre-Schnecken geschnitten, beim SchneidenZur Rolle aufgerollter Konfitüre-Teig auf Backpapier

Aufgeschnittene Konfitüre-Schnecken auf Backpapier vor dem Backen

Karamell-Thumbprint Cookies

vegane Karamell Cookies

Teigkugel neben Zimt-Päckchen und Glasur, ZutatenTeigstrang wird mit Messer in Stücke geschnitten, SchrittGeschnittene Teigstücke zu Kugeln geformt neben Schokotopf, Vorbereitung

Das Karamell ist wahnsinnig gut geworden und ich werde das sicher noch einmal machen für ein anderes Rezept. Wenn ihr es mit backt wird es etwas härter in der Mitte. Gebt ihr es erst nach dem Backen in die Mulde, bleibt es weicher. Beide Varianten sind aber super lecker und kamen bei meinen Karamell-Liebhabern sehr gut an.

Geformte Teigkugeln neben Schokotopf auf Backpapier, im TopfKaramell-Thumbprints mit Schokofüllung auf Backpapier, frisch gefülltThumbprint-Plätzchen mit Schokofüllung auf Backpapier von oben

Plätzchenplatte mit Schoko-Thumbprints und Kokos-Sternen, angerichtet

Kokos-Schoggi-Sterne

Sternförmig ausgestochener Teig auf Backpapier, SchrittKleine Teigsterne auf Backpapier vor dem BackenReihen ungebackener Teigsterne auf Backpapier von oben

Ich gebe ja zu, ich steche nicht gerne Plätzchen aus - so jetzt hab ich es gesagt. Ich bin dafür einfach zu ungeduldig. ABER der Teig lies sich so gut ausrollen und auch einfach ausstechen, so dass es sogar mir Spass gemacht hat, die vielen Sterne zu machen. Wichtig ist einfach, dass er genügend kalt ist.

Sternplätzchen werden in geschmolzene Schokolade getaucht, beim Kochen

Schoko-Kokos-Sterne auf dem Kuchengitter, frisch gebacken

Plätzchenplatte mit Schoko-Thumbprints und roten Beeren, NahaufnahmeBitte fragt mich nun nicht, welche Sorte mir am besten schmeckt, denn ich kann mich unmöglich entscheiden. Ich mag alle 3 total gerne, denn trotz des gleichen Grundteiges sind sie doch sehr verschieden. Die Kinder mochten die Kokos-Sterne sehr, mein Mann die mit Karamell. Also jeder findet auf jeden Fall eine Sorte, die ihm besonders gut schmeckt.

Und was ich auch toll finde, ihr benötigt nicht viele Zutaten und doch könnt ihr 3 raffinierte Plätzchen-Sorten zaubern, mit denen ihr in der Adventszeit und an Weihnachten bei euren Lieben punkten könnt. Sie eignen sich natürlich auch prima als essbare Geschenkidee.

Drei Teigkugeln auf grauem Teller von oben, Vorbereitung

Und ich bin so happy, wie gut sich der Teig verarbeiten lies, kein Kleben beim Ausstechen und auch beim Backen hält er die Form und verläuft nicht. Der Kokosblütenzucker gibt ihm ein feines Aroma - wenn ihr diesen nicht so gerne habt, dann könnt ihr ihn natürlich auch gegen einen anderen Zucker austauschen.

Drei Plätzchensorten auf Steinteller in der Nahaufnahme

Karamell-Sternplätzchen in einer Metalldose, angerichtetSchoko-Kokos-Sterne in zweigeteilter Dose von obenAusgerollter Teig mit ausgestochenen Sternen, Vorbereitung

Bei uns sind natürlich schon keine der Guetzli mehr übrig, ich werde also mit den Kindern noch einmal welche backen - und ich freue mich jetzt schon richtig drauf. Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem einfachen Rezept überzeugen und bin schon gespannt, welche Sorte euer Liebling sein wird.

Wenn ihr noch mehr für die Weihnachtsbäckerei sucht: Meine Espresso Cookies sind genauso schnell gemacht, mein saftiger Birnen Gewürzkuchen bringt weihnachtliche Gewürze auf den Tisch und für den süssen Abschluss gibt es mein Lebkuchen-Mousse mit Kirschen. Alle drei passen wunderbar zu einer Dose bunter Guetzli.

*Dieser Blogpost in ist Zusammenarbeit mit Migros entstanden, spiegelt aber meine eigene Meinung wider.

Eure Verena

TIPPS

Verenas Notizen

Teilt den Teig möglichst gleichmässig, dann werden alle drei Sorten gleich gross. Für die Karamell-Cookies gilt: Backt ihr das Karamell mit, wird es in der Mitte etwas fester – gebt ihr es erst nach dem Backen in die Mulde, bleibt es schön weich. Wichtig ist bei allen Sorten, dass der Teig gut durchgekühlt ist, dann klebt nichts und die Formen bleiben sauber. Den Kokosblütenzucker könnt ihr durch einen anderen Zucker ersetzen, wenn ihr die karamellige Note nicht so gerne mögt.

vegane Plätzchen - 1 Teig und 3 Sorten

5.0 von 3 Bewertungen

vegane Plätzchen - 1 Teig und 3 Sorten

Aus einem einfachen veganen Mürbeteig zauberst Du 3 Weihnachtsguetzli: Konfitüre-Rollen, Karamell-Cookies und Kokos-Schoggi-Sterne. Schnell und gelingsicher.

  • Gericht:Dessert, Kuchen, Süsses
  • Vorbereitungszeit:15 Minuten
  • Zubereitungszeit:30 Minuten
  • Portionen:3 Bleche
Vegan

KOCHUTENSILIEN

  • Backofen

ZUTATEN

Grundteig:

Konfi-Rollen:

Karamell-Cookies:

Kokos-Sterne:

ANLEITUNGEN

Grundteig

  1. Die kalte Butter in Stücken in eine Schüssel geben
  2. Das Mark der Vanilleschote auskratzen und zur Butter geben
  3. Alle weiteren Zutaten beigeben und zu einem glatten Teig kneten
  4. In 3 Teile schneiden und zu Kugeln rollen

Konfi-Rollen

  1. Zu einem Teig-Drittel 1 Päckchen Orangenschale geben und gut verkneten
  2. Mind. 30 Minuten in den Kühlschrank geben
  3. Den gekühlten Teig nun zu einem Rechteck ausrollen (ca. 30x40 cm)
  4. 3 EL Hagebutten-Konfitüre darauf verteilen
  5. Einrollen und die Rolle am besten noch einmal kühlstellen - oder sogar kurz einfrieren, dann lassen sich einfacher Scheiben abschneiden
  6. Mit einem scharfen Messer ca. 0,5 cm dicke Scheiben abschneiden
  7. Auf ein Backblech legen
  8. Bei 180 ° Grad ca. 12-14 Minuten backen - auf dem Blech abkühlen lassen

Karamell-Cookies

  1. Zu einem Teig-Drittel 2-3 Tl Zimt geben und gut verkneten
  2. Mind. 30 Minuten in den Kühlschrank geben
  3. Für das Karamell Kokosblütenzucker, Dattelsirup und Rahm in einem kleinen Topf aufkochen und dann bei niedriger Hitze ca. 5-10 MInuten köcheln lassen
  4. Etwas abkühlen lassen, aber das Karamell sollte noch gut von einem kleinen Löffel laufen
  5. Den gekühlten Teig nun zu 2 "Würsten" formen
  6. Kleine Stücke abschneiden, zu Kugeln formen, etwas platt drücken
  7. Mit dem Daumen eine kleine Mulde hinein drücken
  8. Nun in jede Mulde etwas Karamell geben (am besten geht das mit einem kleinen Löffel)
  9. Alternativ kann man die Plätzchen auch erst backen und dann das Karamell einfüllen
  10. Bei 180 ° Grad ca. 12-14 Minuten backen - auf dem Blech abkühlen lassen
  11. Das restliche Karamell darüber geben

Kokos-Sterne

  1. Zu einem Teig-Drittel 2 EL Kokosraspel geben und gut verkneten
  2. Mind. 30 Minuten in den Kühlschrank geben
  3. Den gekühlten Teig dünn ausrollen und Sterne ausstechen
  4. Die Sterne auf ein Blech mit Backpapier geben
  5. Bei 180 ° Grad ca. 8-10 Minuten backen - auf dem Blech abkühlen lassen
  6. Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen
  7. Die abgekühlten Sterne halb in die Schokolade tauchen
  8. Mit Kokosraspeln bestreuen
GUT ZU WISSEN

Häufige Fragen

  • Der fertige Grundteig wird in drei gleich grosse Teile geteilt. Jedem Drittel gibst Du wenige Zutaten bei – Orangenschale und Konfitüre für die Rollen, Zimt für die Karamell-Cookies, Kokosraspeln für die Sterne. So bekommst Du aus einem einzigen Teig drei ganz unterschiedliche Guetzli.

  • Ja. Kokosblütenzucker gibt dem Teig eine feine karamellige Note, Du kannst ihn aber 1:1 gegen normalen Zucker oder Rohrzucker austauschen. Der Teig lässt sich dann genauso gut verarbeiten und behält beim Backen seine Form.

  • In einer luftdichten Dose halten sich die Guetzli rund zwei Wochen. Die Konfitüre-Rollen und die Kokos-Sterne bleiben schön mürbe; die Karamell-Cookies schmecken am besten in den ersten Tagen, solange das Karamell noch weich ist.

  • Ja, die mindestens 30 Minuten Kühlzeit lohnen sich. Der gekühlte Teig lässt sich viel leichter ausrollen, ausstechen und in saubere Scheiben schneiden, klebt nicht und behält beim Backen die Form.

  • Sehr gut sogar. Weil alle drei Sorten aus einem Teig entstehen, hast Du schnell eine bunte Guetzli-Mischung. In einer hübschen Dose oder Tüte sind sie ein schönes essbares Geschenk aus der Küche für die Adventszeit.

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