Hallo Ihr Lieben,
diese veganen Schoko-Karamell-Kekse sind die aufwendigste meiner drei Guetzli-Sorten aus dieser Backrunde, aber das lohnt sich in jedem Fall. Ein mürber Kakaokeks, cremiges Dattelkaramell und ein Täfelchen dunkle Schokolade: Die Kombination erinnert ein bisschen an einen bekannten Schoko-Karamell-Riegel. Welche Klassiker sich sonst noch ganz ohne Ei und Butter backen lassen, zeige ich euch in meinem Beitrag über Weihnachtsplätzchen ohne Ei und Butter.
Für den Teig habe ich ein klassisches Grundrezept für vegane Plätzchen genommen und mit Kakao und einer Prise Zimt abgewandelt. Ausgestochen werden die Kekse mit einem rechteckigen Ausstecher, damit die Schokotäfelchen genau obendrauf passen. Aus dem übrigen Teig haben unsere Mädels damals noch weitere Plätzchen ausgestochen, das kam bei ihnen natürlich sehr gut an; schöne Ausstechformen mit Weihnachtsmotiven findet ihr in meinem Überblick.

Dattelkaramell: cremig ohne Kochen
Das Herzstück ist das Dattelkaramell. Dafür mixt ihr ganz weiche Datteln mit Cashewmus, Kokosöl, etwas Pflanzenmilch, Salz und Vanille so lange, bis eine glatte, glänzende Creme entsteht, das dauert in der Küchenmaschine etwa 4 bis 5 Minuten. Achtet unbedingt darauf, dass die Datteln wirklich weich sind, am besten Medjool; trockene Datteln weicht ihr vorher 10 Minuten in heissem Wasser ein. Wer gern mit Datteln statt Zucker süsst, findet in meinem Überblick, wie ihr Zucker beim Backen ersetzt, noch mehr Ideen.



Die Menge reicht locker für alle Kekse, und es bleibt noch einiges an Karamell übrig. Das schmeckt wunderbar zu Früchten, auf dem Brot oder im Müsli, und im Kühlschrank hält es sich in einem Schraubglas etwa 1 Woche.

Die Schokotäfelchen
Für die Schokotäfelchen giesst ihr geschmolzene dunkle Schokolade in kleine rechteckige Schokoladenformen und lasst sie mindestens 1 Stunde im Kühlschrank fest werden. Beim Abkühlen zieht sich die Schokolade leicht zusammen und löst sich dann ganz leicht aus der Form. Die Doppelkekse sind übrigens eines von drei Rezepten aus meiner kleinen Guetzli-Serie, die ganze Serie findet ihr in meinem Beitrag drei vegane Weihnachtsguetzli-Rezepte. Mit einer gemusterten Form bekommen die Täfelchen sogar eine kleine Prägung, und die Kekse sehen fast aus wie gekauft.

Wenn ihr noch weitere Sorten backen möchtet: Aus derselben Backrunde stammen auch meine Tannenbaum-Plätzchen mit Aquafaba-Schnee. Die gestapelten Sterne sind ein echter Hingucker auf dem Guetzli-Teller.
Und wer es lieber schlicht mag, formt die veganen Mohnkipferl mit Vanille ganz ohne Ausstecher von Hand. Ich wünsche euch viel Spass beim Backen und eine gemütliche Adventszeit! Schreibt mir gerne in die Kommentare, welche der drei Sorten euer Favorit ist.






