Hallo Ihr Lieben,
sobald es draussen kühler wird, steht bei uns mindestens einmal pro Woche ein Topf Suppe auf dem Herd. Diese Blumenkohl-Fenchel-Suppe ist im Moment mein Favorit. Fenchel und Zwiebel werden mit Fenchelsamen und einem Hauch Honig angeschwitzt, dann köchelt der Blumenkohl in der Gemüsebrühe weich, und zum Schluss wird alles mit etwas Sahne fein püriert. Obendrauf kommen knusprige Croutons aus Brot und Tofu.

Fenchel in der Suppe hat bei mir Tradition, meine Süsskartoffelsuppe mit Fenchel und Orange koche ich schon seit Jahren. Die neue Suppe ist milder und noch cremiger, weil der Blumenkohl beim Pürieren eine ganz samtige Konsistenz ergibt.
Fenchel, mild und aromatisch
Roh schmeckt Fenchel deutlich nach Anis, beim Kochen wird er aber erstaunlich mild und leicht süsslich. Die Fenchelsamen verstärken das Aroma ein wenig, ohne dass die Suppe nach Lakritze schmeckt. Das zarte Grün der Knolle zupfe ich vor dem Schneiden ab und hebe es zum Garnieren auf.

Die Croutons sind für mich das Beste an dieser Suppe. Ich brate Brotwürfel und Tofuwürfel zusammen in Butter goldbraun und würze sie mit Salz, Pfeffer, Fenchelsamen und ein paar Chiliflocken. Der Tofu macht das Topping sättigender, und die Kinder fischen sich die knusprigen Stücke immer als Erstes heraus.
Wer Fenchel lieber als Hauptgericht isst, findet in meinem Fenchel-Risotto mit Birnen eine schöne Idee für den Herbst. Dort trifft die Knolle auf süsse Birnen, und das Risotto wird genauso cremig wie diese Suppe.



Die Suppe lässt sich wunderbar vorbereiten. Ich koche sie oft am Sonntag und wärme sie unter der Woche auf, nur die Croutons brate ich dann frisch.
Und wenn ihr noch mehr Blumenkohl verarbeiten wollt, probiert meine Blumenkohl-Kartoffel-Suppe für Suppenkasper. Ich wünsche euch einen gemütlichen Suppenabend.






