Hallo Ihr Lieben, der erste Kürbis der Saison landet bei uns nie in der Suppe, sondern auf dem Blech. Aus dem, was dabei herauskommt, wird dieser Kürbis-Quinoa-Salat mit Kichererbsen und Datteln: warm, komplett vegan, sättigend genug für ein Abendessen und mit einem Sesam-Dressing, das ich mittlerweile in doppelter Menge anrühre, weil sonst zu wenig davon da ist.

Kürbis, Schalotten und Kichererbsen kommen alle zusammen auf ein Blech, mit Olivenöl, Paprikapulver und genau 1 Esslöffel Ahornsirup, der die Ränder karamellisieren lässt. Wichtig ist nur, dass die Kichererbsen vorher trocken getupft sind, sonst dämpfen sie und werden nie knusprig. Meinen älteren, deutlich schlichteren Herbst-Salat mit geröstetem Kürbis gibt es weiterhin, er kommt ganz ohne Getreide aus.
Der Quinoa macht aus dem Ganzen erst ein Hauptgericht. 200 gr klingen nach viel, verteilen sich aber auf 4 Portionen und sorgen dafür, dass niemand nach einer Stunde wieder in den Kühlschrank schaut. Spült ihn vor dem Kochen wirklich gründlich ab, das nimmt ihm die Bitterkeit.

Das Dressing lebt vom gerösteten Sesam, und der ist die einzige Stelle, an der man aufpassen muss: von goldbraun zu bitter dauert es keine 30 Sekunden, deshalb hole ich ihn sofort aus der heissen Pfanne. Diese Sesamnote liebe ich auch in meinem Salat mit Sesamkartoffeln, Tomaten und Kichererbsen, der im Winter die Blechrolle übernimmt.

Die Datteln sind der Punkt, an dem die meisten skeptisch schauen und nach dem ersten Bissen nicken. Sie bringen genau die dunkle Süsse, die geröstetem Kürbis und salziger Sojasauce noch gefehlt hat. Wer Kürbis und Quinoa in einer ganz anderen Form mag, sollte meinen Quinoa Kürbis Burger probieren.


Ich wünsche euch einen dieser lauwarmen Salatabende, an denen das Blech noch dampft und die Küche nach geröstetem Kürbis riecht. Wenn ihr etwas zum Auftunken dazu braucht, ist mein frisch gebackenes Kürbis-Baguette der passende Begleiter.






