Hallo Ihr Lieben, es gibt bei uns diese Morgen, an denen alle gleichzeitig aus dem Haus müssen und niemand richtig Hunger hat – und genau dann rettet uns dieser Rüebli-Ingwer Smoothie. Er sieht aus wie flüssiger Sonnenschein, schmeckt fruchtig-süss mit einem warmen Kick und ist in 10 Minuten fertig, ohne dass eine einzige Pfanne dreckig wird. Meine Mädels nennen ihn den «Orangen-Drink» und merken bis heute nicht, dass zwei ganze Rüebli darin stecken.

Die Basis sind 2 mittelgrosse Rüebli, ein Apfel und 2 frische Orangen – mehr Süsse braucht es nicht, die bringt das Gemüse ganz von allein mit. Dazu kommt frisch gepresster Orangensaft, damit der Mixer überhaupt etwas zum Arbeiten hat, und dann die kleine Gewürz-Fraktion: 1 TL frisch geriebener Ingwer, ein halber Teelöffel Kurkuma und eine Prise Zimt. Der Ingwer macht den Smoothie nicht scharf, sondern wach – er legt sich als warme Note unter die Süsse und ist der Grund, warum ich morgens danach greife.
Warum ein Teelöffel Leinöl mitmixt
Das ist die Zutat, die auf den ersten Blick nicht in einen Smoothie gehört, und trotzdem die wichtigste ist. Beta-Carotin aus den Rüebli und Curcumin aus dem Kurkuma sind fettlöslich: Ohne ein bisschen Fett zieht der Körper sie schlicht kaum aus dem Glas. Ein einziger Teelöffel Leinöl reicht dafür völlig, schmeckt zwischen Orange und Ingwer praktisch nicht heraus – und macht aus einem hübschen orangen Getränk erst eines, das auch wirklich ankommt.

Ein Hinweis, den ich mir am Anfang selbst gewünscht hätte: Lasst den Mixer länger laufen, als ihr denkt. Rüebli sind faserig, und die ersten 30 Sekunden ergeben nur eine körnige Masse – erst nach gut einer Minute wird daraus dieses samtige, dicke Orange. Wenn der Smoothie dann zu dick gerät, giesse ich einfach etwas Wasser oder noch einen Schluck Orangensaft nach, bis er sich schön trinken lässt.


Am besten schmeckt er sofort, solange er noch kühl und spritzig ist – also mixen, einschenken, trinken. Wenn ihr auf den Geschmack kommt, probiert unbedingt auch meinen Grünen Immun-Smoothie für die grüne Variante, den Randen-Beeren-Smoothie mit Kokoswasser als zweites Gemüse-im-Glas-Rezept und – wenn ihr Rüebli und Orange in dieser Kombination genauso liebt wie ich – meine Knusprigen Orangen-Rüebli Waffeln.






