Hallo Ihr Lieben,
jetzt, wo die ersten Randen vom Markt bei uns auf dem Tisch liegen, gibt es bei uns morgens wieder pink. Mein Randen-Apfel-Smoothie mit Mandelmilch hat nur 6 Zutaten: eine kleine rohe Rande, ein Apfel, Mandelmilch, ein Spritzer Zitrone, ein Teelöffel Ahornsirup und gemahlene Leinsamen. Alles kommt in den Mixer, 10 Minuten später stehen zwei Gläser auf dem Tisch, und die Farbe allein macht schon gute Laune.

Rohe Rande im Smoothie klingt für viele erst einmal gewöhnungsbedürftig, dabei ist sie frisch und leicht erdig, und der Apfel rundet sie wunderbar ab. Wer die süssere, sommerliche Variante kennt, weiss, was ich meine: In meinem Randen-Beeren-Smoothie mit Kokoswasser übernehmen gefrorene Beeren und Datteln die Süsse, hier machen das der Apfel und ein einziger Teelöffel Ahornsirup.
Der Herbst ist für mich die Zeit der Wurzelgemüse im Glas. Nach dem gleichen Prinzip mixe ich meinen Rüebli-Ingwer-Smoothie mit Orange, bei dem ebenfalls ein Apfel die Brücke zwischen Gemüse und Frucht schlägt. Beide Smoothies brauchen keinen Entsafter, nur einen Mixer, der etwas Kraft hat.

Die Leinsamen sind mein kleiner Trick für mehr Sättigung. Gemahlen machen sie den Smoothie leicht sämig und bringen Fasern und gute Fette mit, ohne dass man sie herausschmeckt. Wer es lieber dünnflüssig und spritzig mag, ist mit meinem roten Smoothie mit Granatapfel und Ingwer besser bedient, der mit entsafteter Rande, Rüebli und Orangen eher ein Saft als ein Frühstück ist.

Bei uns steht der Smoothie meistens neben einer warmen Schüssel auf dem Frühstückstisch, und wenn es nach den Kindern geht, ist das mein cremiges Apfel-Zimt-Porridge mit karamellisierten Äpfeln. Apfel im Glas, Apfel in der Schüssel, das ist dann eben Herbst bei uns.


Ich hoffe, ihr traut euch an die rohe Rande im Glas, es lohnt sich. Und wenn von der Knolle noch etwas übrig ist, wird daraus bei uns am nächsten Tag ein Randensalat mit Orangen und Ricotta, damit nichts verloren geht.






