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  • Angeschnittenes veganes Kürbis-Baguette mit Kürbiskernen neben ganzen Kürbissen
  • Drei rohe Baguette-Teiglinge mit Kürbiskernen auf dem Blech, vor dem Backen
  • Frisch gebackene Kürbis-Baguettes im Tuchkörbchen, daneben ein Kürbis
  • Kürbis-Baguettes mit Karotte und Rettich belegt, auf Teller angerichtet
  • Angeschnittenes Kürbis-Baguette mit Kürbiskernen, Krume in Nahaufnahme
  • Kürbis-Baguette – Bild 6
  • Kürbis-Baguettes in ovaler Schale auf Tuch, von oben fotografiert
  • Kürbis-Baguette – Rezeptfoto
  • Kürbis-Baguette – Rezeptfoto
  • Kürbis Baguette vegan

26. NOVEMBER 2018

Kürbis-Baguette

Von Verena Frei

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: english

Zum Rezept

Aktualisiert am 8. Juli 2026

Vorbereitung
180 min
Backen / Kochen
25 min
Gesamt
205 min
Portionen
3 Baguettes

Hallo Ihr Lieben, wie könnte es anders sein, es folgt ein weiteres Kürbisrezept: Kürbis-Baguette. Lecker, luftig und der perfekte Begleiter zu winterlichen Suppen, aber auch super fein für eine Brotzeit, ein Sandwich oder mit leckerem Hummus.  Ich liebe es, mein eigenes Brot zu backen, und muss ehrlich sagen, dass mir gekauftes Brot kaum mehr wirklich schmeckt. Es gibt ein paar Ausnahmen, wenn es richtig gut gemacht ist – ich mag zum Beispiel das Brot von John Baker in Zürich. Leider wird das meiste Brot mittlerweile industriell hergestellt und schmeckt dadurch einfach überall gleich.

Kürbis-Baguette könnt ihr dagegen ohne grossen Aufwand selber machen und wisst dabei genau, was drin ist. Nur 8 Zutaten, ein bisschen Geduld beim Gehen – und schon zieht der Duft von frisch gebackenem Brot durch die ganze Küche.

Kürbis-Püree

Im Teig steckt Kürbis-Püree, dadurch bekommt das Baguette seine schöne Farbe, den sanften Kürbis-Geschmack und natürlich auch eine extra Portion Gemüse. Das Püree könnt ihr ganz leicht selbst machen: Entweder ihr dünstet den Kürbis in Stücken im Topf, bis er weich ist, oder ihr gebt ihn halbiert in den Ofen (ca. 30–40 Minuten bei 200 Grad). Dann einfach fein pürieren. Das Püree hält sich gut ein paar Tage im Kühlschrank und ihr könnt es sowohl für süsse als auch für herzhafte Speisen verwenden.

Drei rohe Baguette-Teiglinge mit Kürbiskernen auf dem Blech, vor dem Backen

Ich habe für die Baguettes eine Baguette-Backform benutzt, die kann ich euch sehr empfehlen – es funktioniert aber auf jeden Fall auch ohne. Formt dazu einfach mit dem Backpapier kleine Mulden bzw. Abgrenzungen auf dem Blech, so behalten die Baguettes ihre Form. Der Teig darf beim Formen ruhig noch etwas weich sein, genau das macht die Krume später schön luftig.

Kürbis-Baguettes in einer Schale, daneben ganze Kürbisse, von oben

Frisch gebackene Kürbis-Baguettes im Tuchkörbchen, daneben ein KürbisKürbis-Baguettes mit Karotte und Rettich belegt, auf Teller angerichtet

Ich habe das Baguette an einem Abend mit Freunden serviert, dazu gab es eine Kürbis-Suppe mit Birnen, herbstliche Sommerrollen, meinen Kürbis-Hummus und als Dessert geröstete Maroni. Das war so ein schöner, gelungener Abend und alle Gäste waren wirklich begeistert von dem Baguette. Ihr könnt es übrigens wunderbar vorbereiten – frisch schmeckt es natürlich am besten, aber auch einfrieren ist überhaupt kein Problem.

Angeschnittenes Kürbis-Baguette mit Kürbiskernen, Krume in Nahaufnahme

5G4A5574Kürbis-Baguettes in ovaler Schale auf Tuch, von oben fotografiert

Backt ihr auch gerne euer eigenes Brot, Brötchen oder Baguettes? Ich backe mindestens ein- bis zweimal die Woche selbst und mische dabei meist zusammen, was gerade noch da ist. Wenn ihr Lust auf mehr Selbstgebackenes habt, probiert unbedingt mein herzhaftes Knoblauchbrot mit Knoblauch-Dip oder mein blitzschnelles Naan Brot. Und wenn ihr das Baguette wie ich am liebsten zur Suppe reicht, passt meine cremige Kürbissuppe perfekt dazu. Ich freue mich riesig, wenn ihr das Kürbis-Baguette nachbackt – lasst mich gern wissen, wie es euch geschmeckt hat.

Kürbis-Baguette – RezeptfotoKürbis-Baguette – RezeptfotoKürbis Baguette vegan

Eure Verena

TIPPS

Verenas Notizen

Tipp aus meiner Küche: Das Baguette schmeckt frisch am besten, lässt sich aber wunderbar vorbereiten und einfrieren – kurz im Ofen aufgebacken ist es wieder knusprig. Der Teig darf ruhig weich sein, das gibt eine luftige Krume. Das Kürbis-Püree kannst du auf Vorrat kochen und im Kühlschrank oder Gefrierfach aufbewahren.

Angeschnittenes veganes Kürbis-Baguette mit Kürbiskernen neben ganzen Kürbissen

5.0 von 2 Bewertungen

Kürbis-Baguette

Veganes Kürbis-Baguette aus Dinkel- und Roggenmehl mit Kürbis-Püree und Kürbiskernen. Luftig, herzhaft und in gut 3 Stunden selbst gebacken.

  • Gericht:Brot, Beilage
  • Vorbereitungszeit:180 Minuten
  • Zubereitungszeit:25 Minuten
  • Portionen:3 Baguettes
Vegan

ZUTATEN

ANLEITUNGEN

  1. Das Wasser mit der Hefe und dem Ahornsirup mischen, leicht erwärmen, bis die Hefe sich aufgelöst hat
  2. Die Mehlsorten mischen, das Hefewasser, Kürbispüree, Salz und Kürbiskerne beigeben
  3. Zu einem Teig verkneten
  4. Den Teig zugedeckt ca. 1-2 Stunden gehen lassen, bis sich der Teig ca. verdoppelt hat
  5. Nach der Gehzeit den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben
  6. Der Teig kann noch etwas weich sein, aber das ist so gewollt
  7. In 3 Teile schneiden, auf ein Baguette-Backblech oder auf ein Blech mit Backpapier geben (am besten, Mulden bzw. Abgrenzungen mit dem Backpapier machen)
  8. Weitere 20 Minuten abgedeckt gehen lassen, in dieser Zeit, den Backofen auf 230 Grad aufheizen
  9. Die Baguette mit etwas Wasser bestreichen und mit Kürbiskernen bestreuen
  10. Die Baguettes in den Ofen geben, nach ca. 10 Minuten kann man etwas Wasser auf den Boden des Backofens geben, damit Dampf entsteht (dies ist kein Muss und natürlich nur, wenn der Backofen dafür geeignet ist)
  11. Die Baguettes 20-25 Minuten backen
Kalorien
175 kcal
GUT ZU WISSEN

Häufige Fragen

  • Ja, du kannst die Mehle 1:1 durch Weizenmehl Typ 550 ersetzen. Das Kürbis-Baguette wird dann etwas milder und heller. Die Mischung aus Dinkel und Roggen gibt ihm aber die typisch herzhafte, leicht nussige Note, die ich so mag.

  • Dünste den Kürbis in Stücken im Topf, bis er weich ist, oder gare ihn halbiert im Ofen (ca. 30–40 Minuten bei 200 Grad) und püriere ihn dann fein. Das Püree hält sich einige Tage im Kühlschrank und lässt sich für süsse wie herzhafte Rezepte verwenden.

  • Sehr gut sogar. Frisch schmeckt es natürlich am besten, aber du kannst die abgekühlten Baguettes einfrieren und bei Bedarf im Ofen kurz aufbacken – dann sind sie wieder knusprig wie frisch gebacken.

  • Ja, der Teig darf ruhig weich sein, das ist so gewollt und macht die Krume schön luftig. Arbeite auf einer gut bemehlten Fläche und gib bei Bedarf nur wenig Mehl dazu, damit die Baguettes locker bleiben.

  • Nein. Eine Baguette-Form gibt eine besonders schöne Form, aber es geht auch ohne: Forme mit dem Backpapier kleine Mulden bzw. Abgrenzungen auf dem Blech, damit die Baguettes in Form bleiben.

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