Hallo Ihr Lieben,
Muffins müssen nicht immer süss sein. Diese Mais-Käse-Muffins sind goldgelb, aussen leicht knusprig und innen wunderbar saftig, mit würzigem Käse im Teig und ein paar Maiskörnern obendrauf. Sie sind in 40 Minuten gebacken, schmecken warm mit etwas Butter genauso gut wie kalt in der Lunchbox und passen zum Brunch ebenso wie zu einer heissen Suppe.

Bei uns gibt es Muffins sonst meistens in der süssen Variante, und meine Apfel-Streusel-Muffins mit Zimt sind im Herbst ein echter Dauerbrenner. Seit ich diese herzhafte Version gebacken habe, fragen die Kinder aber immer öfter nach den Käsemuffins.
Maismehl, Käse und ein Ei
Die Basis ist halb Maismehl, halb Weizenmehl. Das Maismehl bringt die schöne gelbe Farbe, einen leicht süsslichen Maisgeschmack und eine feine, etwas körnige Krume, ganz ähnlich wie beim amerikanischen Cornbread. Nehmt dafür feines Maismehl oder feinen Maisgriess, aber keine Maisstärke, die würde den Teig nur binden. Als Käse eignet sich alles Würzige, das sich gut reiben lässt, bei mir ist es meistens Bergkäse oder Greyerzer.

Wie bei allen Muffins gilt: Trockene und flüssige Zutaten getrennt mischen und dann nur kurz zusammenrühren. Wenn ihr zu lange rührt, werden die Muffins zäh statt locker. Für die Milch nehme ich meistens Hafer- oder Sojamilch, das funktioniert genauso gut wie Kuhmilch. Wer kein Maismehl zu Hause hat, findet in meinem Überblick über Mehlalternativen wie Maismehl Ideen, womit ihr es ersetzen könnt.



Am liebsten esse ich die Muffins noch lauwarm, aufgebrochen und mit einem Stück Butter, das langsam darin schmilzt. Im Herbst stelle ich sie gern zu einer samtigen veganen Kürbissuppe auf den Tisch, dann wird aus einer Schüssel Suppe ein richtiges Abendessen.
Probiert die Mais-Käse-Muffins aus und schreibt mir in die Kommentare, welchen Käse ihr verwendet habt.






