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  • Herbstsalat mit geröstetem Rosenkohl und Kürbis
  • Herbstsalat
  • Rosenkohl und Kürbiswürfel rösten auf dem Backblech, beim Kochen
  • Herbstsalat mit geröstetem Gemüse in blauer Schale mit Dressing serviert
  • Herbstsalat mit Rosenkohl und Kürbis in blauer Schale, Nahaufnahme von oben

19. OKTOBER 2017

Herbstsalat mit geröstetem Rosenkohl und Kürbis

Von Verena Frei

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: english

Zum Rezept

Aktualisiert am 7. Juli 2026

Portionen
4 Portionen
Was koche ich heute?Tipp an, was du zu Hause hast, und ich zeig dir, was passt.z. B. mitRosenkohlAhornsirupKürbisZum Rezeptfinder

Hallo Ihr Lieben,

auch wenn ich jetzt im Herbst viel Lust auf Suppen und wärmendes Essen habe, so möchte ich doch auch leckere Salate nicht missen. Und wisst ihr, was das Beste ist, man kann einen Salat auch lauwarm geniessen, so wie meinen Kürbis-Quinoa-Salat mit Datteln, bei dem Kürbis und Kichererbsen warm vom Blech auf den Quinoa wandern. Heute gibt es daher ein Rezept mit einigen meiner liebsten Zutaten, nämlich Rosenkohl, Kürbis, Kichererbsen, Granatapfel und Nüssen.

Ich weiss, dass Rosenkohl bei vielen sehr unbeliebt ist und ich muss gestehen, selbst ich habe auch lange dazu gehört. Aber eigentlich ist es so schade, denn es kommt total auf die Art der Zubereitung an. Ich liebe ihn mittlerweile geröstet und mit Ahornsirup beträufelt - und genau so habe ich ihn auch für diesen leckeren Herbstsalat mit geröstetem Rosenkohl und Kürbis gemacht.Herbstsalat

Um euch den lieben Rosenkohl noch etwas näher zu bringen, hier noch ein paar Facts:

*"Der Rosenkohl ist ein relativ junges Gemüse und gehört zu den gesunden Kohlarten. Erst im 18. Jahrhundert gaben ihm Gemüsezüchter aus Brüssel seine kleine Form. Deshalb wird Rosenkohl in Frankreich Brüsseler Kohl genannt. Rosenkohl braucht etwas Frost, um seinen ganzen Geschmack zu entfalten und nicht mehr bitter zu schmecken. Erst kurz vor der Zubereitung rüsten. Er enthält das für die Blutgerinnung wichtige Vitamin K sowie Vitamine B und C sowie Magnesium und Eisen." Quelle: gemuese.ch * Gebt ihm doch bitte noch eine Chance und für alle, die ihn sowieso schon gern haben, ihr werdet diesen Salat sicher mögen. Hier das Rezept:

Rosenkohl und Kürbiswürfel rösten auf dem Backblech, beim Kochen

Auch wenn ich ihn sonst esse, ist dies meine favorisierte Zubereitsungsweise des Rosenkohls. Sehr lecker schmeckt er so auch als Beilage mit Cranberries, die kann man schon mit in den Ofen dazugeben.

Herbstsalat mit geröstetem Gemüse in blauer Schale mit Dressing serviert

Der Salat vereint viele verschiedene Komponenten, was ihn so lecker macht: das Cremige des gerösteten Kürbis, den würzigen und doch leicht süsslichen Rosenkohl, die Säure des Granatapfels, den milden Geschmack der Kichererbsen und das Aroma der Nüsse, ganz ähnlich wie in meinem wärmenden Radicchio Salat mit Kürbis, wo süsse Trauben die feine Bitterkeit ausgleichen. Das Dressing ist sehr leicht und braucht gar nicht viel Gewürz um den Geschmack der verschiedenen Zutaten nicht zu übertönen.

Herbstsalat mit Rosenkohl und Kürbis in blauer Schale, Nahaufnahme von oben

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Plädoyer für den Rosenkohl überzeugen und würde mich natürlich sehr freuen, wenn ihr den Salat probiert, am liebsten mit meinen herzhaften Spinatschnecken aus Hefeteig dazu, die man einfach aus der Hand isst! Für mich ist er auf jeden Fall ein Herbstfavorit.

Wenn ihr Lust auf mehr herbstliche Salate habt, werdet ihr in meiner Küche fündig: Für eine ähnlich warme Variante liebe ich meinen Herbst-Salat mit geröstetem Kürbis, etwas herzhafter wird es mit meinem Salat mit gerösteten Süsskartoffeln und Feigen, und wer die fruchtige Granatapfel-Note mag, sollte unbedingt meinen Federkohlsalat mit Pomelo, Fenchel und Granatapfel probieren.

Eure Verena

TIPPS

Verenas Notizen

Tipp aus meiner Küche: Rosenkohl und Kürbis lassen sich gut 1–2 Tage im Voraus rösten und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren – zum Servieren nur kurz aufwärmen, denn der Salat schmeckt lauwarm am besten. Den Granatapfel und die gerösteten Pekannüsse gebe ich immer erst zum Schluss dazu, damit sie schön knackig bleiben. Wer keinen Granatapfel hat, nimmt Cranberries, die man gleich mit dem Rosenkohl im Ofen mitrösten kann.

Herbstsalat mit geröstetem Rosenkohl und Kürbis

Herbstsalat mit geröstetem Rosenkohl und Kürbis

Herbstsalat mit geröstetem Rosenkohl und Kürbis – vegan und warm serviert, mit Kichererbsen, Granatapfel und knackigen Pekannüssen. Einfach und herbstlich.

  • Portionen:4 Portionen
Vegan

ZUTATEN

SALAT:

Dressing:

Fehlt dir eine Zutat? Sag mir, was du da hast, und ich zeig dir Rezepte, die passen.

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ANLEITUNGEN

Salat

  1. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) aufheizen.
  2. Den Rosenkohl putzen und halbieren. In einer Schüssel mit Olivenöl mischen, salzen und pfeffern und mit 1 EL Ahornsirup beträufeln.
  3. Den Kürbis waschen und in Stücke schneiden. Auch mit Olivenöl mischen, salzen, pfeffern und frischem Thymian würzen.
  4. Beides auf ein Blech geben und für 15-20 Minuten backen, bis beides gut gebräunt ist.
  5. Den Rosenkohl mit weiteren 1-2 EL Ahornsirup mischen (je nach dem wie intensiv ihr den Geschmack mögt).
  6. Die Pekannüsse grob zerkleinern und in einer Pfanne fettfrei rösten.

Dressing

  1. Alle Zutaten in einem Glas mischen und kräftig schütteln.
  2. Die Zutaten für den Salat in einer grossen Schüssel mischen, das Dressing darauf geben und lauwarm servieren.
GUT ZU WISSEN

Häufige Fragen

  • Geröstet. Beim Rösten im Ofen verliert der Rosenkohl seine Bitterkeit und bekommt eine leicht süssliche, nussige Note. Mit etwas Ahornsirup beträufelt karamellisiert er aussen und bleibt innen zart – so schmeckt er auch Rosenkohl-Skeptikern.

  • Butternut oder Hokkaido eignen sich am besten. Hokkaido muss nicht geschält werden und wird schön cremig, Butternut ist etwas milder und süsser. Beide harmonieren wunderbar mit dem gerösteten Rosenkohl.

  • Ja. Röste Rosenkohl und Kürbis bis zu 2 Tage im Voraus und bewahre sie abgedeckt im Kühlschrank auf. Zum Servieren kurz aufwärmen und mit Granatapfel, Nüssen und Dressing mischen – lauwarm schmeckt der Salat am besten.

  • Walnüsse, Haselnüsse oder geröstete Kürbiskerne passen genauso gut. Für die Extraportion Crunch röstest du sie kurz fettfrei in der Pfanne, das verstärkt das Aroma.

  • Der Salat ist komplett vegan. Von Natur aus ist er auch glutenfrei, da nur Gemüse, Kichererbsen, Granatapfel, Nüsse und ein Öl-Zitronen-Dressing verwendet werden.

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