Hallo Ihr Lieben, wir sind zurück mit einem leckeren Rezept! Da die Mädels letzte Woche in den Kindergarten gestartet sind, brauche ich nun viele Ideen für gesunde Snacks für die Lunchbox. Und da wir alle Bretzel sehr gerne haben, habe ich vegane Laugenkastanien gebacken – und das Beste daran: Dafür muss man eigentlich nur eine einzige Zutat austauschen.
Laugenkastanien sind im Grunde ganz kleine Laugenbrötchen, die man mit der Schere so einschneidet, dass sie beim Backen wie kleine Kastanien aufplatzen. Ihren typischen Laugengeschmack und die glänzend-braune Kruste bekommen sie ganz ohne echte, ätzende Lauge – ich nehme dafür einfach ein Natron-Bad. Dazu 1 Liter Wasser aufkochen, vom Herd nehmen und 50 gr Natron einrühren. Jedes Teigbällchen darf dann rund 30-45 Sekunden darin baden, bevor es auf dem Blech landet.

Der Hefeteig geht bei mir rund 2 Stunden, danach forme ich kleine Bällchen von etwa 25 gr – so werden es viele kleine Häppchen. Nach einer zweiten kurzen Ruhezeit kommen sie ins Natronwasser, werden eingeschnitten, mit grobem Salz bestreut und bei 180 °C rund 20-25 Minuten gebacken. Wer sie extra knackig mag, besprüht sie vor dem Backen noch einmal mit etwas Wasser.



Am liebsten essen wir die Laugenkastanien frisch aus dem Ofen – so schmecken sie natürlich am allerbesten. Dazu passen ein körniger Senf, ein herzhafter Kräuter-Dip oder einfach vegane Butter. Ob in der Lunchbox, zum Apéro oder auf dem Party-Buffet: Bei uns verschwinden sie im Nu. Was übrig bleibt, lässt sich wunderbar einfrieren und nach Bedarf wieder auftauen und aufbacken.
Wenn dir diese veganen Laugenkastanien schmecken, warten in meiner Backstube noch mehr herzhafte Hefe-Ideen auf dich: Für den grossen Bretzel-Hunger backe ich gerne meine Laugenbagels, für den nächsten Grill- oder Spielabend gibt es das vegane Stockbrot mit Tofu-Würstchen, und wer es fluffig-herzhaft mag, sollte unbedingt meine Tomaten Burger-Buns probieren. Ich freue mich riesig, wenn du die Laugenkastanien nachbackst, und bin gespannt auf dein Feedback.






