Hallo ihr Lieben, ich hoffe Ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet. Habt ihr denn irgendwelcheVorsätze? Mehr Sport, gesünder ernähren oder etwas anderes? Ich muss gestehen, dass ich schon länger keine Vorsätze mehr fürs neue Jahr mache, denn, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, dann hab ich nicht die Willenskraft sie auch durchzuhalten - oder sie sind vielleicht auch zu unrealistisch. Aber das hält mich in keiner Weise davon ab, am Anfang des neuen Jahres zu reflektieren und vor allem nach den Festtagen wieder etwas mehr auf meinen Körper zu achten. Ich gehöre zu den Menschen, die über die Festtage gerne schlemmen ohne gross zu überlegen. Und auch wenn ich mich zwischen Fitnessstudio und eingekuschelt mit den Liebsten relaxen entscheiden muss, dann fällt die Wahl doch meist auf Letzteres. Natürlich weiss ich, dass ich mich sicher besser fühlen würde, wenn ich mehr Sport machen und weniger essen würde. Aber genau dafür nehme ich mir dann die Zeit im neuen Jahr und ich finde es auch wichtig zu akzeptieren, bzw. einzugestehen, das sich das wahrscheinlich nicht ändern wird und man höchstwahrscheinlich nächstes Weihnachten wieder ein wenig über die Stränge schlägt. Die Zeit mit der Familie ist mir auch einfach wichtig und da gehört leckeres Essen auch dazu. Ich werde mich in 20 Jahren wohl nicht an die Extrapfunde erinnern, sondern an die schönen Stunden mit meinen Liebsten.
Soviel also zum Thema Selbstreflexion. Wie handhabt ihr das denn? Habt ihr gute Vorsätze und schafft es auch sie einzuhalten? Oder habt ihr euch auch über die Festtage im Griff?
Zu Beginn des neuen Jahres wird also der Kühlschrank mit gesundem Grün und Früchten gefüllt und ich habe mich sehr gefreut, als mich Madena Lifestyle kontaktiert hat und mich fragte, ob ich einerseits ihre Produkte testen möchte und ob ich anderseits ein leichtes Rezept für sie kreieren könne - optimal also für den Jahresbeginn und die guten Vorsätze. Ich habe diese Woche die Darmkur von Madena angefangen. Es handelt sich um ein geschmacksneutrales Pulver, welches zur ausreichenden Versorgung mit Ballaststoffen beiträgt. Es lässt sich wirklich einfach einnehmen, dazu wird es in Wasser aufgelöst. Gerne werde ich euch auf dem Laufenden halten, wie es mir damit ergangen ist, bisher fühlt es sich gut an. Ein gesundes Bauchgefühl ist mir wichtig, und gerade nach den Festtagen tut mir eine leichte, gemüsereiche Küche einfach gut.


Und nun zum Rezept, welches ich kreiert habe. Es sollte etwas Leichtes, saisonal passen und natürlich lecker sein. Ich bin schon lange ein Fan von Federkohl (Grünkohl oder Kale), habe aber oft von Freunden und Familie gehört, dass dieser ja als Salat so hart und nicht lecker sei. Das Gegenteil möchte ich euch beweisen, denn beim Federkohl als Salat gibt es ein kleines Geheimnis, das ihn besonders lecker und bekömmlich macht: die Massage. Ja genau - der Federkohl bekommt eine kleine Wellnessbehandlung und dankt es mit Geschmeidigkeit und besonderem Geschmack - super oder? Der Trick ist die Massage mit Öl, Salz und Zitronensaft. Kombiniert habe ich ihn mit Fenchel - den liebe ich im Salat, Pomelo - denn ich bin ein grosser Fan von dieser Frucht. Nur schälen finde ich leider weniger spannend, aber da muss man eben durch, wenn man sie geniessen möchte. Und natürlich Granatapfelkerne, da wisst ihr ja schon, wie gerne ich diese habe.



Das Dressing ist sehr leicht und kommt ohne Öl aus, denn dieses ist ja schon in den Kohl einmassiert. Die Pinienkerne geben dem Salat noch ein bisschen mehr Biss und ich mag das Röstaroma sehr gerne. Wenn ihr keinen frischen Zitronenthymian findet, dann könnt ihr auch gerne normalen Thymian verwenden, das passt auch ganz wunderbar.


So und jetzt geht mal den Federkohl massieren, er wird es euch auf jeden Fall danken und ihr mir hoffentlich für das leckere Salatrezept :-). Wie immer, freue ich mich sehr über euer Feedback und für einen Foodblogger gibt es doch nichts Schöneres, als wenn ihr meine Rezepte probiert und für gut befindet.


Warum massierter Federkohl der beste Wintersalat ist
Federkohl – je nach Region auch Grünkohl oder Kale genannt – ist für mich der Star der kalten Monate. Er ist robust, hält sich im Kühlschrank tagelang und ist genau dann in bester Qualität zu haben, wenn andere Blattsalate rar werden. Roh hat er einen etwas kräftigen Ruf, doch mit einem einfachen Handgriff wird er wunderbar zart: der Massage. Durch das Kneten mit Olivenöl, Salz und Zitronensaft brechen die festen Blattstrukturen auf, der Kohl wird dunkler, glänzend und geschmeidig und verliert seine Bitternote. Genau deshalb hält dieser Salat auch am nächsten Tag noch, ohne zusammenzufallen – anders als zarte Pflücksalate.
Pomelo und Granatapfel – Zitrusfrische für die kalte Jahreszeit
Die Pomelo ist die grösste aller Zitrusfrüchte und eine echte Winterfrucht: Ihre teardrop-förmige Frucht steckt unter einer dicken, hellen Schale und bringt saftig-mildes Fruchtfleisch mit, das weniger bitter ist als Grapefruit. Das Schälen braucht etwas Geduld, belohnt aber mit einer feinen Süsse-Säure, die perfekt zum herzhaften Kohl passt. Dazu die rubinroten Granatapfelkerne, die für Biss, Farbe und kleine Saftexplosionen sorgen, und der fein gehobelte Fenchel mit seiner zarten Anisnote. Weil Madena eine Marke rund um ein gutes Bauchgefühl ist, war ein leichter, gemüse- und obstreicher Salat für mich genau das richtige Rezept für den Jahresbeginn.
Mehr frische Salate für den Winter
Wenn Dir dieser Federkohlsalat gefällt, magst Du vielleicht auch diese Rezepte von mir:
- Kale Salat mit Orange und Fenchel – noch eine Kombination aus zartem Kohl, Fenchel und Zitrus.
- Spinatsalat mit gerösteten Randen und Blutorangen – ein farbenfroher Wintersalat mit Zitrusfrische.
- Radicchio-Salat mit Ofengemüse – herbstlich-winterlich und schön kräftig im Geschmack.
**Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Madena Lifestyle entstanden - spiegelt aber meine eigene Meinung und Erfahrung wider *






