Hallo ihr Lieben, ich mache eigentlich selten Vorsätze fürs neue Jahr, aber eine Sache, die ich noch mehr umsetzen möchte ist: noch bunter zu essen. Und daher gibt es heute ein Rezept für einen: Bunten Salat mit Süsskartoffel und Quinoa. Wir essen auch im Winter gern Salate, aber im Gegensatz zum Sommer, wo mir meist grüner Salat genügt, habe ich im Winter gerne noch etwas mehr Biss und Abwechslung in meinem Salat. Gerne darf der Salat auch lauwarm sein, mit buntem Gemüse aus dem Ofen und eine Getreide- und Proteinbeilage.
Für ein sättigendes, proteinreiches Mittagessen mag ich ausserdem meinen Hüttenkäse-Wrap ohne Mehl mit Halloumi, Avocado und Hummus.
All diese Vorraussetzungen erfüllt der Regenbogensalat mit Süsskartoffel und Quinoa. Quinoa bildet die Grundlage (obwohl es ja "nur" ein Pseudogetreide ist), dazu gibt es feine Süsskartoffel, knusprigen Tofu aus dem Ofen, Spinat und Granatapfel sorgen für noch mehr Farbe auf dem Teller. Dazu ein leichtes Dressing, denn der Salat an sich vereint schon genügend Geschmacksrichtungen, da wäre es schade, diesen mit einem schweren Dressing zu kombinieren. Der Salat ist nicht nur fürs Auge sehr hübsch, sondern ausgewogen, gesund und schmeckt dazu noch köstlich.

Rezept

Der Tofu wird so im Ofen und mit der Stärke richtig schön knusprig, wir lieben ihn so. Ich musste aufpassen, dass für den Salat überhaupt noch was übrig blieb und nicht alles schon vorher weggenascht wurde. Ich habe diesmal den Trüffeltofu verwendet, der schmeckt besonders fein. Ihr könnt aber natürlich auch Tofu Natur nehmen, dann würde ich ihn etwas stärker würzen, denn es gibt fast nichts schlimmeres als faden Tofu. Das Dressing ist sehr einfach, aber genau das braucht ein Salat mit verschiedenen Geschmackskomponenten. Wenn ihr euren Salat gerne mit viel Dressing geniesst, dann könnt ihr die Menge gut verdoppeln.


Bei uns gab es den Salat zum Mittagessen und da noch etwas übrig blieb, habe ich ihn am Abend einfach noch einmal warm serviert. Alles kurz in der Pfanne erhitzt, etwas veganen Rahm und Käse dazu und die Kinder haben es so auch total gerne noch mal gegessen. Das ist also auch eine gute Möglichkeit, wenn ihr den Salat kalt esst, aber ihn für die Kinder warm servieren wollt.

Ich habe hier mittlerweile 3 Tofu-Liebhaber zuhause, wer hätte das gedacht?! Wichtig ist wirklich, dass er richtig knusprig ist, das erreicht ihr eben durch die Stärke. Funktioniert auch prima, wenn ihr ihn in der Pfanne anbratet.
Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem bunten Winter-Salat inspirieren und bei euch kommt auch noch mehr Farbe auf den Tisch in diesem grauen oder weissen Januar. Wenn ihr Lust auf weitere warme Salate aus dem Ofen habt, mögt ihr bestimmt auch meinen Salat mit gerösteten Süsskartoffeln und Feigen oder den Herbst-Salat mit geröstetem Kürbis – beide sind genauso bunt und vollwertig.
Eure Verena
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