Hallo Ihr Lieben,
heute wird genascht – und zwar mit diesen bunten Apfelstrudel-Pralinen. Sie schmecken tatsächlich wie ein kleiner Apfelstrudel, den man aus der Hand essen kann: weich gekochte Äpfel mit Zimt, Rosinen, Aprikosen und Walnüssen, dazu geröstete Haferflocken für den Halt – zu Kugeln gerollt und in bunten Fruchtpulvern gewälzt. Und das Beste: ganz ohne Backen. Wer den Ofen doch anwerfen mag: In den Apfel-Müsli Brötchen aus dem Muffinblech stecken geriebener Apfel, Müsli und Zimt in einem einfachen Hefeteig.

Entstanden ist die Idee bei einem kulinarischen Ausflug ins Südtirol, wo Luca Sordi, der Chefkoch des veganen Hotels La Vimea, den klassischen Apfelstrudel kurzerhand in Praline-Form gebracht hat.

Am meisten Spass macht das Wälzen in den drei Fruchtpulvern – gelb aus Apfelchips und Kurkuma, rot mit Rote-Bete-Pulver und grün aus Kokos und Matcha. Meine Kinder lieben es, die Kugeln selbst zu formen und bunt zu rollen; serviert in einer alten Holzkiste sehen sie aus wie kleine Kunstwerke.


Ein Tipp vorab: Lass die Masse unbedingt kurz ruhen, bevor du rollst – die Haferflocken ziehen nach und die Kugeln halten dann viel besser zusammen; Geduld verlangt auch mein festliches Dessert mit Cashew-Zimt Eis, für das die Cashews über Nacht einweichen.

Diese Pralinen sind Teil unserer Südtirol-Geschichte – wie sie gemeinsam mit dem Chefkoch des La Vimea entstanden sind, liest du in 2 tolle Rezepte aus Südtirol.
Wenn du Äpfel in Desserts liebst, probier auch meinen Apfelkuchen mit Streuseln und meine Apfel-Zimt-Muffins. Und wer dabei Fernweh bekommt, findet in meinem Reisebericht Südtirol für Familien und vegane Foodies noch viel mehr aus der Region.






