Hallo Ihr Lieben, wenn es bei uns nach Indien duften soll, ohne dass ich stundenlang in der Küche stehe, koche ich dieses Aloo Gobi. Kartoffeln und Blumenkohl schmoren dabei in einer würzigen Sauce aus Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Tomaten und einer warmen Gewürzmischung, bis alles herrlich weich und aromatisch ist. Ganz ohne Ghee, dafür mit Kokosöl und einem Klecks Kokosjoghurt bleibt das Curry komplett vegan - und wird trotzdem von der ganzen Familie geliebt.

Das Schöne an Aloo Gobi ist, dass die Gewürze die Hauptrolle spielen: Kurkuma gibt die goldgelbe Farbe, Kreuzkümmel und gemahlener Koriander sorgen für Tiefe und das Garam Masala rundet alles ab. Wie scharf es wird, hast du selbst in der Hand - mit oder ohne Chili, ganz nach Laune. Nach 20 bis 25 Minuten Köcheln sind Kartoffeln und Blumenkohl zart, und die Sauce hat sich zu einem sämigen, würzigen Curry verdichtet.

Das Beste kommt zum Schluss: das selbstgemachte Naan. Der Teig braucht nur wenige Zutaten und etwas Geduld beim Gehen, dafür werden die Fladen in der heissen Pfanne herrlich weich mit goldbraunen Blasen. Frisch aus der Pfanne, noch warm ins Curry getunkt - besser wird ein Feierabend kaum. Deshalb setze ich den Teig immer als Erstes an, dann geht er in Ruhe auf, während das Aloo Gobi köchelt.


Wenn du auf Curry und indische Aromen stehst, magst du bestimmt auch mein veganes Naan-Brot als eigenständiges Rezept, mein Blumenkohl-Linsen-Curry mit Datteln für eine fruchtig-würzige Abwechslung und mein Süsskartoffel-Curry mit Chili-Naan, wenn es etwas süsser und schärfer sein darf.






