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Fermentierte Rote Bete mit Tofu-Dip

30. OKTOBER 2020

Fermentierte Rote Bete mit Tofu-Dip

Aktualisiert am 8. Juni 2026

Vorbereitung
30 min
Gesamt
30 min
Portionen
4 Portionen
Kalorien
190 kcal

Hallo Ihr Lieben, ich habe mich besonders gefreut, das heutige Rezept "**Fermentierte Rote Bete mit Tofu-Dip" **mit euch zu teilen, denn ich hoffe, ich kann damit die Begeisterung fürs Fermentieren bei dem ein oder anderen wecken. Nachdem ich nun schon länger mein eigenes Sauerteigbrot und auch Kombucha fermentiere, wollte ich auch endlich wieder mehr Gemüse nutzen (ausser dem klassischen Sauerkraut). Da ich noch einige Rote Bete im Garten hatte, fiel die Wahl also nicht schwer. Zumal ich Rote Bete oder Randen, wie man hier in der Schweiz sagt, sehr liebe und sie als Kind schon total gerne gegessen habe.

Zum Rezept des fermentierten Gemüse habe ich aber auch noch den passenden Dip für euch, und zwar mit dem FETO von Taifun-Tofu, denn dies ist ein fermentierter Tofu - passt also super dazu! Ich freue mich sehr über die erneute Zusammenarbeit mit meinem Lieblings-Tofu-Produzenten Taifun Tofu, ihr findet meine anderen Rezepte schon alle hier. 

Für die Herstellung von** FETO wird Naturtofu** mit veganen Joghurtkulturen fermentiert. Das verleiht ihm eine angenehm säuerliche Note und er passt so ganz wunderbar zu dem fermentierten Gemüse und zu knackigen Salaten. Ich habe ihn aber diesmal etwas anders verarbeitet und zwar zu einem leckeren Dip, mit Frischkäse gemischt und cremig gerührt.

Fermentierte Rote Bete mit Tofu-Dip

Fermentation

Fermentation dient nicht nur zur Verbesserung der Haltbarkeit von Lebensmitteln, sondern ist ausserdem sehr gesund. Durch die Fermentation entstehen zusätzliche Vitamine, wie zum Beispiel Vitamin C oder auch B Vitamine. Milchsauer vergorene Lebensmittel wie Sauerkraut, Kefir oder Joghurt fördern die Bildung einer gesunden Darmflora, was nicht nur für die Verdauung, sondern auch für unser Immunsystem wichtig ist. Fermentieren liegt nicht umsonst wieder voll im Trend und man besinnt sich wieder zurück auf die Art und Weise, wie schon zu Grossmutters Zeiten Lebensmittel haltbar gemacht wurden.

Dabei ist es ganz einfach gerade Gemüse zu fermentieren. Meine Rote Bete habe ich diesmal mit Apfel und Zwiebeln gemischt, ausserdem benötigt ihr Salz und Senfkörner. Ausserdem natürlich ein sauberes Glas, evtl. ein Gewicht und Wasser - und etwas Geduld, denn je länger man das Gemüse ruhen lässt, desto besser wird es.

  • Fermentierte Rote Bete mit Tofu-Dip
  • Fermentierte Rote Bete mit Tofu-Dip

Fermentierte Rote Bete mit Tofu-Dip

Ich kann euch empfehlen, euch spezielle Fermentations-Gläser zuzulegen, denn diese lassen Luft entweichen und ihr müsst nicht dran denken, die Gläser täglich zu öffnen. Natürlich ist es nicht nötig, aber wenn ihr wie ich zu den Menschen gehört, die das sonst sicher vergessen würden, ist es auf jeden Fall hilfreich.

Fermentierte Rote Bete mit Tofu-Dip

Rezept

So nun aber genug von der Theorie, hier das Rezept für Fermentierte Rote Bete mit Tofu-Dip:

Fermentierte Rote Bete mit Tofu-Dip

5.0 von 1 Bewertung

Fermentierte Rote Bete mit Tofu-Dip

Rote Bete fermentieren leicht gemacht – mit Apfel, Zwiebel und Senfkörnern in Salzlake, dazu ein cremiger Dip aus fermentiertem Feto. So gelingen milchsaure Randen.

  • Gericht:Beilage
  • Keyword:fermentiert, milchsauer, knackig, gesund, Darmflora
  • Vorbereitungszeit:30 Minuten
  • Portionen:4 Portionen
Vegan

ZUTATEN

Rote-Bete Apfel Ferment:

  • 2-3frische Rote Bete
  • 1Apfel
  • 1rote Zwiebel
  • 500mlWasser
  • 20gSalz
  • 1TLSenfkörner

Feto-Dip:

  • 200gTaifun Feto
  • 100gveganer Frischkäse
  • 1ELOlivenöl
  • 1/2TLSalz
  • 1/2TLKnoblauchpulver
  • Spritzer Zitronensaft

ANLEITUNGEN

Rote-Bete Apfel Ferment

  1. Die Rote Bete schälen und in Streifen schneiden oder reiben
  2. Den Apfel und die Zwiebel in feine Scheiben und oder Streifen schneiden, alles zusammen in eine Schüssel geben, Senfkörner beigeben und alles mischen
  3. Das Salz im Wasser auflösen
  4. Gemüse auf 2 Gläser (oder ein grosses) aufteilen und etwas andrücken. Mit dem Wasser-Salz-Gemisch auffüllen, bis alles bedeckt ist (ggf. Gewichte benutzen)
  5. Gut verschliessen und nun bei Zimmertemperatur 3-7 Tage stehen lassen. Solltet ihr keine Fermentationsgläser haben, dann jeden Tag etwas Luft entweichen lassen
  6. Nach ca. 3 Tagen mit einer sauberen Gabel probieren, ob es euch schon sauer genug ist
  7. Wenn der gewünschte Säuregrad erreicht ist (bei mir nach ca. 1 Woche), dann könnt ihr die Gläser in den Kühlschrank geben und das Gemüse geniessen.

Feto-Dip

  1. Den Taifun Feto mit den Händen etwas zerkrümeln, mit dem Frischkäse in einen Food Proccessor geben (oder mit einem Pürierstab) und mixen
  2. Das Öl und die Gewürze beigeben, ausserdem mit einem Spritzer Zitrone und Salz abschmecken
  3. Mixen bis es cremig genug ist (Achtung: der Dip wird nicht ganz glatt durch die Textur des Fetos, sondern behält eine feine Textur)
  4. Mit dem fermentierten Gemüse, Grünkohl und karamelisierten Walnüssen servieren. Dazu passt sehr gut Dukkah

Feto-Dip

Der Feto-Dip hat einen leicht säuerlichen Geschmack und immer noch eine leichte Textur durch den Tofu, was ich sehr lecker fand. Dazu passt neben dem fermentierten Gemüse ganz prima etwas Grünkohl/Kale. Diesen habe ich nur mit etwas Öl, Salz und Pfeffer massiert. Ausserdem ein paar karamellisierte Walnüsse und Dukkah als Topping benutzt. So könnt ihr den Dip pur essen oder ihr reicht dazu etwas Brot. Eine wunderbare Vorspeise mit vielen verschiedenen Geschmackskomponenten, die sicher überraschen werden.

Oder ihr serviert Fermentierte Rote Bete mit Tofu-Dip als Komponente einer warmen Buddha-Bowl oder zu Ofengemüse. Da sind eurer Fantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt. Ich hoffe sehr, ihr probiert es aus. Ich esse quasi jeden Tag etwas Fermentiertes um meiner Darmflora etwas Gutes zu tun. Die Mischung aus Rote Bete, Apfel und Zwiebel ist richtig schön knackig, hat eine leichte Süsse und schmeckt einfach nur köstlich.

  • Fermentierte Rote Bete mit Tofu-Dip
  • Fermentierte Rote Bete mit Tofu-Dip

Probiert das Gemüse und den Dip mit dem leckeren Feto unbedingt aus, ihr werdet überrascht sein und eurem Körper tut ihr auch etwas Gutes. Gerade jetzt, wo es wichtig ist, das Immunsystem zu stärken, kann euch Fermentiertes sehr unterstützen!

Fermentierte Rote Bete mit Tofu-Dip

Ich bin gespannt was ihr zum Rezept sagt und lasst mich doch auch wissen, ob ihr bereits Gemüse fermentiert?

Wenn ihr auf den Geschmack von Rote Bete gekommen seid, mögt ihr sicher auch mein Rote-Bete-Carpaccio oder die Herbstrollen mit Rote-Bete-Tahini-Dip – beide zeigen die Knolle von einer ganz anderen Seite. Und wenn ihr Lust auf einen weiteren cremigen Dip habt, probiert unbedingt meinen Gurken-Tahini-Dip, der wunderbar zu fermentiertem Gemüse passt.

Eure Verena

Pinterest

Wenn ihr Pinterest habt, dann findet ihr mich hier und könnt gerne eines dieser Bilder pinnen:

Fermentierte Rote Bete mit Tofu-Dip

**Dieser Blogpost ist in Zusammenarbeit mit Taifun Tofu entstanden – die Rezepte sind meine eigenen. *

Wie hat dir das Rezept geschmeckt?


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TIPPS

Verenas Notizen

Tipp aus meiner Küche: Halte dich an rund 2 % Salz (etwa 20 g auf 500 ml Wasser) und achte unbedingt darauf, dass das Gemüse vollständig von der Lake bedeckt ist – notfalls mit einem Fermentationsgewicht beschweren. Bei Zimmertemperatur fermentiert die Rote Bete in 3–7 Tagen; je länger, desto kräftiger die Säure. Probiere ab Tag 3 mit einer sauberen Gabel. Den Feto-Dip rühre ich nicht ganz glatt – durch die Textur des fermentierten Tofus bleibt er angenehm fein. Beides hält im Kühlschrank gut eine Woche.

calories
190 kcal
GUT ZU WISSEN

Häufige Fragen

  • Bei Zimmertemperatur dauert es etwa 3–7 Tage. Probiere nach 3 Tagen mit einer sauberen Gabel und entscheide selbst: Magst du es milder, sind 3–4 Tage genug, für eine kräftigere Säure lässt du sie bis zu einer Woche stehen. Danach kommt das Glas in den Kühlschrank.

  • Als Faustregel rechne ich rund 2 % Salz, also etwa 20 g Salz auf 500 ml Wasser. Diese Salzkonzentration unterdrückt unerwünschte Keime und lässt die guten Milchsäurebakterien arbeiten. Verwende reines Salz ohne Jod und Rieselhilfen.

  • Nur unter Flüssigkeit fermentiert das Gemüse milchsauer und sicher ohne Sauerstoff. Schaut Rote Bete oder Apfel heraus, können sie schimmeln. Drücke das Gemüse gut an und beschwere es bei Bedarf mit einem Fermentationsgewicht oder einem kleinen Glas.

  • Bei der Fermentation entsteht Gas. Ohne spezielles Fermentationsglas solltest du den Deckel täglich kurz lüften, damit der Druck entweichen kann. Mit einem Gärglas mit Ventil entweicht die Luft von selbst und du musst nicht daran denken.

  • Ja. Bei der Milchsäuregärung entstehen zusätzliche Vitamine wie Vitamin C und B-Vitamine, und die lebenden Kulturen fördern eine gesunde Darmflora. Das unterstützt die Verdauung und das Immunsystem – darum esse ich fast täglich etwas Fermentiertes.

This post is also available in: english

Eure Verena

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